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Plön CDU hält an Kandidatur Kalinkas fest
Lokales Plön CDU hält an Kandidatur Kalinkas fest
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14:16 31.05.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Werner Kalinka bleibt CDU-Kandidat für das Amt des Kreispräsidenten.
Kreis Plön

SPD, Grüne, Linke und KWG hatten angekündigt, bei der konstituierenden Sitzung des Kreistages am 11. Juni mit Nein zu stimmen.  In diesem Falle würde Kalinka bei der Wahl durchfallen, weil es maximal zu einer Stimmengleichheit kommen würde. Mit Blick auf die Konflikte in der Vergangenheit im Kreistag halten die Kritiker Kalinka nicht für das Amt des Kreispräsidenten geeignet. Er gilt ihnen als spaltend und wenig kompromissbereit.

Verschechterung des Klimas im Kreistag?

Leyk fürchtet eine Verschlechterung des Klimas im Kreistag, wenn die vier Fraktionen bei ihrer Haltung bleiben sollten. "Eine Blockadehaltung wäre kein politisches Handeln, sondern undemokratischer Stil". Der CDU stehe das Vorschlagsrecht für den Kandidaten zu, weil sie mit Abstand die stärkste Kraft im Kreistag sei.

Leyk: Kalinka besitzt "hohe Kompetenz"

Leyk erinnert an die politischen Erfolge Kalinkas, der seit 2014 wieder Kreisvorsitzender seiner Partei ist. Er habe 2017 mit einem "überragenden Ergebnis" den Landtagswahlkreis Plön-Nord gewonnen. Ebenso souverän habe er seinen Wahlbezirk zur Kreistagswahl gewonnen.  "Seine hohe Kompetenz und seinen Einsatz für die Bürger hat er in seiner politischen Arbeit unter Beweis gestellt."

1998 stimmte die CDU gegen SPD-Kandidaten

Das Amt des Kreispräsidenten wird üblicherweise mit einer großen Mehrheit der Stimmen besetzt. Eine Ausnahme gab es 1998 bei der Wahl Helga Hohnheits in die Positon. Damals gab es 18 Nein-Stimmen, 26 stimmten für sie. Damals war es die CDU, die den Vorschlag der der SPD nicht mittragen wollte. 

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