Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Plön Ganz privat: So lebt Kandidat Wischmann
Lokales Plön Ganz privat: So lebt Kandidat Wischmann
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
12:37 12.02.2020
Von Sibylle Haberstumpf
Der Coach auf der Couch: Das Riesensofa ist einer der wichtigsten Plätze im Haus von Familie Wischmann, hier trifft sich die ganze Familie zum Filmegucken und Popcornessen. Quelle: Sibylle Haberstumpf
Anzeige
Schwentinental

Martin Wischmann, mit 47 Jahren jüngster Bürgermeisterkandidat in Schwentinental, wohnt in einem Haus an der Kieler Straße. Ein Altbau mit Charme, fast hundert Jahre alt, gelb gestrichen, mit runden weißen Türen und einer großen Linde im Garten.

Drinnen viel Liebe zum Detail – frische Blumen, eine Schatztruhe aus Holz, eine Strand-Tapete im Wohnzimmer, ein geschnitztes Seepferdchen, ein Muschelkranz, ein Seestern, ein Riesenkaffeebecher mit der Aufschrift „Seemannsbraut“ und Espressotassen mit gekreuzten Knochen im Piraten-Look. „Moin ihr Landratten“ steht auf einem Leuchtschild in der Küche, einige Sorten Rum stehen in der Bar.

Und überall finden sich Bezüge zum größten Hobby des gebürtigen Schleswigers Wischmann, dem Segeln. Nicht nur auf seinem blauem Hemd, auf dem ein rotes Segelschiff aufgestickt ist. Stolz zeigt er auch mehrere Pokale vor, die er im Familien-Team bei Regatten geholt hat.

Mit dem Segelboot in den Familienurlaub

Sein eigenes kleines Segelboot mit dem schönen Namen „Sunrise“ (Sonnenaufgang) liegt an der Kieler Förde. Zu fünft geht es damit sogar manchmal in den Familienurlaub, auch wenn es unter Deck ziemlich eng wird.

Lesen Sie auch: So bewertet ein Experte den Wahlkampf Schwentinental im Internet

Seit 2007 leben die Wischmanns in Schwentinental, hergezogen aus dem Taunus nahe Frankfurt, wo der Betriebswirt mehrere Jahre in der Modebranche tätig war. Gekommen, um im hohen Norden zu bleiben – Martin und Ehefrau Nicole (47), die aus Oldenburg stammt, und ihre drei gemeinsamen Kinder Leon (20), Justin (18) und Vivien (15). Verheiratet ist das Paar seit 22 Jahren, zusammen seit 30 Jahren. „Wir sind früher durch Martins Arbeit ungefähr alle drei Jahre umgezogen“, erzählt Nicole.

Dabei lieben sie es gemütlich, haben eine riesige Couch-Ecke fürs gemeinsame Filmegucken und Popcornessen mit den Kindern. Außerfamiliärer Besuch kommt aber auch oft vorbei. „Wir sind gerne Gastgeber“, sagt Wischmann, der hobbymäßig auch gerne kocht, zum Beispiel holsteinische Gerichte mit Steckrüben. Ausgerechnet Fisch, zum Beispiel Kieler Sprotten, mag er aber nicht. „Höchstens Fischstäbchen“, sagt seine Frau und lacht.

Wischmann mag laute Musik

Was er dafür mag, ist laute Musik. Wenn seine Frau zu ihm ins Auto steigt, dreht sie als Erstes die Lautstärke runter. Blues-Rock wie der von Chris Rea ist seine Sache, erzählt Wischmann, oder die Simple Minds. Musik, voll aufgedreht im Auto, lässt ihn entspannen. Auch Live-Konzerte besucht er regelmäßig.

Martin Wischmann gewährt private Einblicke.

Wischmann hat BWL in Flensburg studiert und war bei verschiedenen Unternehmen in ganz Deutschland tätig. Mittlerweile arbeitet er freiberuflich als Coach. Er bietet Fortbildungen für Führungskräfte an, sein Ziel dabei heißt: „Menschen weiterbringen“. Weil er ganz Schwentinental weiter bringen will, bewirbt er sich auf den Bürgermeister-Posten - und war im Oktober 2019 der erste Bewerber, der seinen Hut in den Ring warf.

Insgesamt sechs Kandidaten treten am 8. März zur Wahl an. „Ich möchte anders sein als andere, möchte Emotionen transportieren und für frischen Wind sorgen“, meint er. Und viele Freunde hätten ihm gesagt: „Das ist genau das Richtige für dich.“

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch:

Mehr aus dem Kreis Plön lesen Sie hier.

Für Kinder ist es oft nicht einfach, wenn sie behinderte Geschwister haben – weil diese oft mehr Aufmerksamkeit der Eltern erfordern und sie ihre Schwester oder ihren Bruder auch gegen andere in Schutz nehmen müssen. Unter dem Motto „Jetzt bin ich dran“ bietet das Projekt Geschwisterhelden Hilfe an.

Silke Rönnau 12.02.2020

Vom Acker zu Baugrundstücken: In Ascheberg werden das Baugebiet „Marienhof-Ost“ sowie das Ferienhausgebiet erschlossen. Rohre müssen verlegt und Straßen gebaut werden. An der B 430, westlich der Gemeindegrenze zu Dörnick, sollen 53 Ferienhäuser und 87 Einfamilienhäuser entstehen.

Jördis Merle Früchtenicht 12.02.2020

Früher diente sie als Stall für Kühe und Pferde. Die alte Auffahrtsscheune in Lütjenburg zieht nun neue Bewohner an: Fledermäuse. Die Stadt ließ Nistmöglichkeiten auf rund 350 Quadratmeter Fläche installieren. Die größte Anlage ihrer Art im Kreis Plön.

Hans-Jürgen Schekahn 11.02.2020