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Plön Was Esel und Ziege im Bauch nicht wehtut
Lokales Plön Was Esel und Ziege im Bauch nicht wehtut
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16:05 19.10.2008
Schwentinental

Sein eindringlicher Appell an alle Besucher: "Füttern ja, aber bitte nichts entsorgen".Gegen mitgebrachte Äpfel und Möhren oder auch trockenes Brot in Maßen sei nichts einzuwenden. Bedauerlicherweise würden jedoch einige auch "aus falsch verstandener Tierliebe", wie Dirk Lepthien sagt, Schubkarren von Äpfeln in den Gattern abladen oder noch schlimmer Rasen- und Heckenschnitt.Vor allem die Grünabfälle könnten bei Pferden etwa zu lebensbedrohlichen Schlundverstopfungen oder Koliken führen. Anfang des Jahres sei ein Shetland-Pony verendet, nachdem es haufenweise Kohlblätter gefressen hatte. Einige Jahre zuvor war zudem ein Esel an einer verschluckten Plastiktüte verstorben. Für unachtsam weggeworfenen Müll hat das Wildparkpersonal überhaupt kein Verständnis. Grundsätzlich gilt: "Wer unsicher ist, was er verfüttern kann oder Fragen hat, der spricht am besten unser Personal an", sagt Dirk Lepthien. Probleme mit rohen Nudeln, wie sie zuletzt in Kieler Tiergehegen aufgetreten sind, kann Raisdorfs Wildpark-Leiter für die Schwentineparkanlage nicht bestätigen und sich nach Rücksprache mit mehreren Tierärzten auch nicht erklären. "Wir beobachten schon, dass auch Nudeln verfüttert werden. Daran ist aber bislang kein Tier verendet", so Lepthien.Für Ivonne Raffel aus Klausdorf, die mit Tochter Emily häufig zu Gast ist im Wildpark, ist mitgebrachtes Futter ohnehin kein Thema. "Wir ziehen bei jedem Besuch Futterpackungen aus den aufgestellten Automaten", sagt sie. Und diese kleinen Leckerlis würden die Tiere direkt aus der Hand fressen. Auch Fabio und Fiona aus Probsteierhagen haben einen Riesenspaß, das Wildfutter mit der Hand zu verteilen, sind deshalb ganz wild auf die Automatenpackungen. Die Einnahmen würden ja auch dem Raisdorfer Wildpark zu Gute kommen, gibt es für Mutter Nicole Ferraro einen weitern Grund, aufs mitgebrachte Futter möglichst zu verzichten.Einige Meter entfernt bei den Shetland-Ponys hat die kleine Zoe-Fee ihre zwei trockenen Brötchen schnell verfüttert. "Hin und wieder gehen wir auch zum Futterautomaten", sagen die Großeltern Manfred und Antje Dettbarn. Das Füttern der Tiere sei auch bei ihnen bei eigentlich jedem ihrer häufigen Besuche fest eingeplant.Angesichts dieser vor allem für Kinder so wichtigen Kontakte zu den Tieren soll auf ein Fütterungsverbot im weitläufigen Wildpark von Raisdorf weiterhin verzichtet werden. "Wer sollte das auch kontrollieren?", fragt Dirk Lepthien. Er setzt vielmehr auf die Vernunft der Besucher.

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