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Plön Entwurf für Einfamilienhäuser am Kurpark
Lokales Plön Entwurf für Einfamilienhäuser am Kurpark
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17:19 27.09.2019
Von Astrid Schmidt
Der Grüne Ring wird um vier Grundstücke erweitert werden. Die Gemeinde verkauft rund 2000 Quadratmeter Land für Wohnbebauung, um das neue Feuerwehrgerätehaus zu finanzieren. Quelle: Astrid Schmidt
Wendtorf

Der FDP-Vertreter Henning Bock wies darauf hin, dass in Nachbarschaft des Gebietes auch die Feuerwehr ihr neues Gerätehaus bauen will. Diese Nähe sah die große Mehrzahl der Gemeindevertreter nicht als hinderlich. Sie stimmten dem vom Planer vorgeschlagenen sogenannten verkürzten Verfahren zu. Das komme aufgrund des geringen Umfanges des Baugebietes infrage, erklärte Heisel. In einem solchen Verfahren laufen Beteiligungen von Bürgern und Behörden parallel, die Fristen verkürzen sich dadurch. Heisel rechnet damit, dass bereits im November/Dezember die Abwägung erfolgen und Anfang des Jahres ein Satzungsbeschluss verabschiedet werden könne.

Gemeinde Wendtorf will finanziellen Gestaltungsraum behalten

Bürgermeister Claus Heller betonte, dass sich Gemeinde und Feuerwehr nicht ausschließen. „Wir wollen ja gerade durch den Verkauf dieser Grundstücke Einnahmen erzielen, um das neue Feuerwehrgerätehaus finanzieren und bauen zu können“, erklärte er. Der Bedarf an Wohnbebauung sei groß, und so müsse man sich als Gemeinde nicht komplett durch Kredite "knebeln". „Wir wollen auch noch etwas finanziellen Gestaltungsraum behalten“, sagte Heller.

Henning Bock von der FDP mahnte zum Abwarten, bis die Entscheidung über den Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus entschieden ist. „Ich persönlich halte es für sinnvoll, erst über das Feuerwehrgerätehaus zu entscheiden und dann über die Wohnbebauung.“ Aus diesem Grunde enthalte er sich der Stimme, so Bock.

Das Thema Standort des Feuerwehrgerätehauses war zwar auf die Sitzung im Oktober verschoben worden, einige Vertreter der Feuerwehr waren aber trotzdem gekommen. So äußerte Jürgen Bandowski Kritik, weil das Ergebnis des Schallschutzgutachtens erst sehr spät vorgelegen habe und seine Auswertung auf sich warten lasse. Wie berichtet, war diese Untersuchung ein Ergebnis der Mediation zwischen Gemeinde und Feuerwehr. „Das Gutachten ist vom 30. Juni. Warum ist es jetzt erst zugegangen?“, fragte Bandowski. Er wollte außerdem wissen, wann die Untersuchungen durch den Gutachter vorgestellt und erläutert würden.

Fragenkatalog an den Bürgermeister

Bandowski monierte auch, dass in dem jetzigen Plan der Standort des Gebäudes nicht eingezeichnet sei und überreichte seinen Fragenkatalog an den Bürgermeister. Der betonte, dass auch die Gemeindevertreter das Ergebnis erst jetzt vorliegen hätten. Er habe bisher keine Zeit gehabt, sich eingehend damit zu beschäftigen. „Wir werden den Schallschutzgutachter einladen und uns das Ergebnis eingehend erläutern lassen. Vielleicht machen wir das auch mit der Feuerwehr gemeinsam“, schlug er vor. Ansonsten sehe er keine Zeitnot. „Wir sind noch in dem von uns gesteckten Rahmen“, so Heller.

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