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Plön Standortsuche für Gerätehaus
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17:11 06.03.2019
Von Astrid Schmidt
Wehrführer Marco Evers sieht den Kurpark der Gemeinde Wendtorf als einzigen optimalen Standort für die Wehr. "Die Feuerwehr gehört ins Dorf", so Evers. Quelle: Astrid Schmidt
Wendtorf

Die Feuerwehr möchte das Kurparkgelände nutzen, der Bürgermeister Claus Heller schlägt die Fläche zwischen den Sportanlagen und dem Naturerlebnisraum vor. Diese Fläche lehnt die Feuerwehr aber ebenfalls ab, wie Wehrführer Marco Evers erklärte.

"Eine Feuerwehr gehört in das Dorf"

Die Freiwillige Feuerwehr, derzeit 30 Aktive, sind sich einig: Der optimale Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus ist der Kurpark. Dafür sprechen Ausrückzeiten, Anfahrten der Aktiven und vieles mehr, meinte Evers. „Eine Feuerwehr gehört nicht vor das Dorf, sondern in das Dorf“, erklärte Wehrführer Marco Evers. Dabei drängt die Zeit. Seit fünf Jahren diskutieren Ortspolitiker und der Wehrvorstand über die Planung. Denn eines ist klar: Das bestehende Haus ist zu klein und erfüllt nicht die geltenden Vorgaben. Das stellte die Feuerwehrunfallkasse bereits im Januar 2014 fest. Seitdem hat sich nicht viel bewegt.

Bürgerbefragung zum Standort

Bürgermeister Claus Heller schlägt nun eine Bürgerbefragung zum Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses vor. „Das Gelände neben den Sportanlagen hat viele Vorteile. Es gehört der Gemeinde, wir könnten das Kurparkgelände für Wohnbebauung veräußern und den Erlös zur Finanzierung des neuen Feuerwehrhauses verwenden“, sagte Heller. Denn er müsse bei allen Wünschen auch die Finanzierbarkeit im Auge haben und wolle „nicht der Bürgermeister sein, der Wendtorf zu einer Fehlbedarfsgemeinde macht“, so Heller weiter. „Dafür müssen beide Seiten ihre Argumente darlegen und die Situation für die Bürger erläutern. Und beide Seiten müssen dann das Ergebnis auch akzeptieren. Wir müssen weiter kommen“, meinte Heller.
Dem wolle sich die Feuerwehr nicht verschließen, sagte Marco Evers. „Wir werden dann sehen, dass wir unsere Hausaufgaben machen“, kündigte er an. Erfolgen soll die Befragung durch das Amt Probstei, das alle Bürger anschreibt.

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