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Plön Suche nach Wehrführer bleibt erfolglos
Lokales Plön Suche nach Wehrführer bleibt erfolglos
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17:24 22.01.2020
Von Astrid Schmidt
Wehrführer Marco Evers war zurückgetreten, weil er am neuen Standort des Feuerwehrgerätehauses die Verantwortung für längere Ausrückzeiten nicht übernehmen will. Quelle: Astrid Schmidt
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Wendtorf

Wendtorfer Wehr noch immer ohne neuen Kandidaten für die Wehrführung
Gemeinde Wendtorf sucht noch immer einen Wehrführer – Frist läuft am 29. Januar ab
Freiwillige Feuerwehr Wendtorf muss neuen Wehrführer wählen – Kandidaten nicht in Sicht
Schmidt, Astrid

Die außerordentliche Mitgliederversammlung, auf der dies geschehen sollte, dauerte laut Wehrführung nur 34 Minuten. Die beiden eingegangenen Wahlvorschläge für den Wehrführer und seinen Stellvertreter waren nach Auffassung von Bürgermeister Claus Heller ungültig. „Die Vorschläge genügten den Anforderungen nicht. Die beiden Vorgeschlagenen selbst hatten nicht unterschrieben“, erklärte der Bürgermeister auf Nachfrage. Eingegangen waren diese Vorschläge bei ihm mit allen Unterschriften der Aktiven, bis auf die der beiden Kandidaten.

Tatsächlich hatten die Vorgeschlagenen Marco Evers für die Wehrführung und Martin Grünberg als Stellvertreter ihre Unterschrift nicht unter den Wahlvorschlag gesetzt. Für die beiden ist klar: Sie stehen nicht erneut für das Amt zur Verfügung, wie Marco Evers auf Nachfrage erklärte. Grünberg hatte bereits seine Ablehnung zu Beginn der neuen Wahlperiode 2019 erklärt, Evers hatte am 29. November die Brocken hingeworfen. „Ich stehe gern für Einsätze und Übungen zur Verfügung, aber nicht als Verbindung zur Gemeinde“, stellte Evers klar.

Streit um den Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus

Grund für das Zerwürfnis ist der Streit um den Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus. Nun läuft am 29. Januar die Übergangszeit ab, die der bisherige Wehrführer als ernannter Ehrenbeamter im Amt bleiben muss. Die Gemeinde muss bis dahin einen neuen Wehrführer ernennen. Bis zum 15. Januar hätte dafür ein Vorschlag bei Bürgermeister Claus Heller eingehen müssen. Ob denn ein Vorschlag eingetroffen ist, wollte er nicht sagen. Er dürfe erst am Tag der Wahl selbst, dem 29. Januar, kundtun, ob es denn einen Wahlvorschlag gibt, so der Bürgermeister.

Dies habe er so noch nicht gehört, erklärte Kreisbrandmeister Manfred Stender. Er ist seit Langem in den etwa zwei Jahre schwelenden Prozess in Wendtorf eingebunden und übernimmt eine beratende und vermittelnde Funktion. Sollte es am 29. Januar nicht gelingen, einen Wehrführer zu wählen, so werde vom Kreis Plön als Aufsichtsbehörde eine Person in das Amt berufen. Diese wiederum müsse vom Bürgermeister vorgeschlagen werden, denn der solle am Ende mit dem Wehrführer zusammenarbeiten, erläuterte Stender.

"Situation in den Feuerwehren wird immer schwieriger"

Die Person, so räumte der Kreisbrandmeister ein, müsse natürlich bereit sein, diese Aufgabe zu übernehmen. „Komplizierter könnte eine Situation nicht sein. Allerdings kommt es öfter vor, dass Personen berufen werden müssen, denn die Situation in den Feuerwehren wird immer schwieriger. Die nächste Baustelle gibt es gleich nebenan in Stein“, berichtete Stender.

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