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Plön Wohin mit dem Rathaus?
Lokales Plön Wohin mit dem Rathaus?
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17:08 24.08.2009
Schwentinental

Am Mittwoch tritt um 19 Uhr im Rathaus der Ausschuss für Stadtentwicklung zusammen, um eine Vorentscheidung zu den Standortfragen zu treffen. Angesichts der nach wie vor bestehenden Meinungsunterschiede bahnt sich eine spannende und kontroverse Diskussion an. Die CDU-Fraktion steht hinter dem Konzept von Bürgermeisterin Susanne Leyk. Es sieht vor, dass das Rathaus in die neue Stadtmitte umzieht - und zwar in bestehende (und umzubauende) Räume eines Unternehmens in der Klausdorfer Straße. Gleichzeitig würde das dann leer stehende alte Rathaus alle Kinder aus dem DRK-Kindergarten und die beiden Gruppen der Kirche aufnehmen, die zurzeit im Untergeschoss des Hauses der Kirche unzureichend untergebracht sind.

Diese Idee scheint aktuell allerdings nicht mehrheitsfähig zu sein. Die SWG-Fraktion hat in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass sowohl für die DRK-Kita in Raisdorf-Süd wie auch für die Gruppen im Haus der Kirche (Raisdorf-Nord) Neubauten anzustreben seien. „Damit“, so heißt es wörtlich, „schaffen wir nicht nur bessere Verhältnisse bei der Kinderbetreuung, sondern belassen - dem Wunsch der Eltern gemäß - die Kindergärten jeweils in Raisdorf-Nord bzw. Raisdorf-Süd.“

Weiter heißt es von der SWG, die geschätzten Kosten von 1,9 bis 2,3 Millionen Euro für einen Umzug des Rathauses in das Firmengebäude von „Holz ist...“ seien „durch nichts zu rechtfertigen und stoßen in der Bevölkerung auf breites Unverständnis“. Nicht zuletzt fehle es dem Standort an einem ÖPNV-Anschluss.

Auch die stärkste Fraktion in der Stadtvertretung, die SPD-Fraktion, spricht sich in ihrer jüngsten SPD-Zeitung „Rotfeder“ gegen die Pläne der Bürgermeisterin und für Kita-Neubauten auf dem DRK-Gelände (Raisdorf-Süd) und auf dem Kirchengelände (Raisdorf-Nord) aus. SPD-Fraktionschef Volker Sindt weist in dem „Rotfeder“-Bericht darauf hin, dass durch eine derartige Lösung die Kinderbetreuungseinrichtungen in allen Ortsteilen fußläufig erreichbar blieben, und dass das Rathaus an seinem jetzigen Standort bleiben könnte.

Abschließend schreibt Volker Sindt, der Beweis, dass Kita-Neubauten doppelt so teuer seien wie eine Lösung, bei der das jetzige Rathaus die Kinder aufnimmt, sei bisher nicht erbracht worden.

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