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Rendsburg Markus Mehrens in Gnutz gefeiert
Lokales Rendsburg Markus Mehrens in Gnutz gefeiert
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06:00 02.10.2018
Von Beate König
Bürgermeister Markus Mehrens freute sich über seinen Brunnenstein zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Quelle: Beate König
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Gnutz

Markus Mehrens übernahm vor 25 Jahren exakt am 1. Oktober das Bürgermeisteramt, berichtete Dieter Mehrens vor rund 60 Gästen in der Schule. Der stellvertretende Bürgermeister würdigte Markus Mehrens mit einem Rückblick.

Das Amt blieb in der Familie

Das Jubiläumsdatum hat Markus Mehrens dem Geburtstag von Klaudius Mehrens zu verdanken. Sein Onkel und Vorgänger im Amt hatte beschlossen, nicht zur Kommunalwahl, sondern exakt an seinem 65. Geburtstag das Bürgermeisteramt abzugeben. Mit acht von zehn Stimmen wählte die Gemeindevertretung damals Mehrens Neffen Markus Mehrens.

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Mehrens erreichte einiges in seiner Amtszeit

Als ein Jahr vor ihrem 100-jährigen Bestehen die Grundschule geschlossen wurde, setzte sich Markus Mehrens dafür ein, dass eine neue Schule Platz im Dorf fand: Die Privatschule Mittelholstein konnte in Gnutz öffnen. Auch beim Kindergarten hakte er nach: Für die moderne Kinderbetreuung wurde ein neues Gebäude gebaut. Dort bekam das Dorf auch seine erste Tempo-30-Zone. In seiner Zeit wurden die Sportanlagen umgebaut, das Neubaugebiet An de Wischen entstand.

Markus Mehrens wirkte an drei Büchern über die Gemeinde mit: Geschichten aus früherer Zeit, eine Beschreibung der alten Höfe und Häuser und eine aktualisierte Dorfchronik. Das Dorf bekam in seiner Zeit ein Gemeindewappen und die Fahne.

Gnutz von Windkraftplänen betroffen

Aktuell hat der Dorfchef zu seinen 150 Terminen im Jahr noch Pläne des Landes und des Bundes auf der Agenda. Ein Windkraftterrain an der Kreisstraße nach Timmaspe soll mit leistungskräftigeren Windrädern ausgestattet werden. Eine zweite Fläche am Vierthsberg wurde von der Landesplanung als Eignungsfläche für Windkraftanlagen ausgewiesen. Anfang des Jahres wurde bekannt, das Gnutz im Bereich eines Salzstocks liegt, der in den nächsten Jahren daraufhin untersucht wird, ob er sich als Endlagerstätte für Atommüll eignen könnte.

01.10.2018
Hans-Jürgen Jensen 01.10.2018
Beate König 01.10.2018