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Rendsburg Sorgte Marderbiss für Stromausfall?
Lokales Rendsburg Sorgte Marderbiss für Stromausfall?
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16:30 26.06.2019
Von Frank Scheer
Der 10 Millionen Euro teure Batteriespeicher der Versorgungsbetriebe Bordesholm schützt den Ort nur bei einem Stromausfall des übergeordneten Netzbetreibers und kann dann für eine autarke Versorgung sorgen. Bei Störungen im Netz im Ort selbst kann er nicht eingesetzt werden.  Quelle: Versorgungsbetriebe Bordesholm
Bordesholm

Frank Günther, Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Bordesholm (VBB), der bereits kurz nach der Alarmierung am Trafo neben der Hans-Brüggemann-Gemeinschaftsschule war, betonte: „Es stieg Qualm hoch, da kokelte etwas.“ Das Stromnetz werde in so einen Fall automatisch vom Umspannwerk in Nienröden in Wattenbek heruntergefahren. „Da die Schadensstelle bekannt war, konnten wir das Netz nach und nach wieder hochfahren“, so der Geschäftsführer.

Zur Brandursache gibt es eine Vermutung

Die Brandursache ist unbekannt. Günther tippt auf Marder oder Ratten als Verursacher, die Kabel durchgebissen haben können. "Das roch nach den Löscharbeiten so." Zudem sei die Trafostation alt. „In gut drei Wochen war der Austausch gegen eine neue geplant. Das werden wir eine Woche vorziehen.“ Die Arbeiten dafür hätten schon vor dem Brand begonnen.

Batteriespeicher ist bei internen Stromausfällen keine Hilfe

Der 10 Millionen Euro teure Batteriespeicher sei vom Stromausfall nicht betroffen gewesen. Dieses Kraftwerk kann den Ort nur bei einem vorgelagerten Stromausfall von außerhalb autark versorgen. „Wenn im internen Kabelnetz ein Schaden vorliegt, hätte das ohnehin auch nicht funktioniert“, so Günther zu Kommentaren in sozialen Netzwerken.

Feuerwehr Bordesholm informierte Pflegeheime

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten während des Brandes vorsorglich die vier Pflegeheime informiert, da zum Beispiel Beatmungsgeräte kontrolliert werden sollten. Drei Einrichtungen hatten aber Strom, beim vierten Heim, das keinen Strom hatte, gab es glücklicherweise keinen Patienten, der auf diese Hilfe angewiesen war. Gegen 22 Uhr waren fast alle Haushalte wieder am Netz, im unmittelbaren Bereich um den Trafo dauerte es bis 0.30 Uhr.  Die Versorgung sei um die Schadstelle herum über andere Trafos bereitgestellt worden.

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