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Rendsburg Sprachrohr der älteren Menschen
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14:18 13.08.2019
Von Wolfgang Mahnkopf
Die Wunschbox wird von den Senioren kaum in Anspruch genommen, haben Rosemarie Conradus (links) und Waltraut Baumann festgestellt. Dagegen sind die Veranstaltungen des Freizeit- und Kulturprogramms zahlreich nachgefragt. Quelle: Wolfgang Mahnkopf
Rendsburg

Die 76-jährige Vorsitzende gehört genauso wie Kassenwartin Rosemarie Conradus (81) dem elfköpfigen Gremium an. Es wurde zuletzt im Juni 2016 für fünf Jahre gewählt. In Rendsburg mit seinen knapp 30000 Einwohnern leben 8420 Menschen, die mindestens 60 Jahre alt sind.

Beratung und Empfehlung in den städtischen Ausschüssen

Der Seniorenrat vertritt deren besondere Interessen und setzt sich für deren Belange ein. Weiter gehört zu den Aufgaben die Beratung und Empfehlung in den städtischen Ausschüssen, Mitarbeit und Ideensammlung am städtischen Programm für Junggebliebene und Ältere und die Entwicklung von eigenen Initiativen. „Die Erarbeitung des jeweils halbjährlichen Freizeit- und Kulturprogramms bildet den Schwerpunkt unserer Arbeit“, erzählt Waltraut Baumann, die seit sieben Jahren im Gremium mitwirkt.

2500 Senioren aus Rendsburg nutzen Angebot

Insbesondere Fahrten, beispielsweise zu Theatervorstellungen nach Hamburg, und Besichtigungen wie die Nordart in Büdelsdorf seien durch die Mitarbeit des Rates zustande gekommen. Nach Angaben der Verwaltung nutzen jährlich etwa 2500 Senioren aus Rendsburg, aber auch aus angrenzenden Gemeinden die Angebote der Stadt.

Die Zusammenarbeit mit sämtlichen Ausschüssen der Stadt, hauptsächlich mit dem Sozialausschuss, bezeichnet Rosemarie Conradus, Ratsmitglied seit 2008, als harmonisch. „Bei seniorenrelevanten Themen haben wir Rederecht.“ Die 81-Jährige betont, dass der Rat von der Politik und der Verwaltung ernst genommen wird, auch wenn der Weg bis zum Erfolg manchmal sehr lang ist. „Zehn Jahre haben wir für die Zone 30 vor dem Alten- und Pflegeheim St. Vincenz in der Herrenstraße gekämpft“, erinnert sich Waltraut Baumann.

Einrichtung eines Computerclubs

Als weitere Errungenschaften des Rates listet die Vorsitzende die Einrichtung eines Computerclubs, das Frühstück einmal monatlich und Kegeln alle zwei Wochen auf. Sie betont: „Die Senioren können sich stets mit Wünschen, Anregungen und Kritik an uns wenden.“
Die Wunschbox im Foyer des Rathauses werde kaum genutzt. „Das ist enttäuschend, wir wissen nicht, woran es liegt“, sagt die Vorsitzende. In der Stadt mangele es an öffentlichen Toiletten. Die Vorsitzende und die Kassenwartin sind sich einig, dass der Rat den Kampf um Stille Örtchen fortsetzen wird.

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