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Rendsburg Jubiläum mit Komödie in Groß Vollstedt
Lokales Rendsburg Jubiläum mit Komödie in Groß Vollstedt
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14:51 24.09.2019
Von Beate König
Die Theatergruppe Groß Vollstedt feiert 50-jähriges Bestehen. Jutta Koep (von links), Sabine Carstens, Heike Koep, Doris Koch, Fritz Koop, Karsten Fels und Karen Heß laden zur Generalprobe und zur Premiere ein. Quelle: Beate König
Groß Vollstedt

„Immer nur auf Plattdeutsch!“ Dieser Spezialität ist die Laiengruppe Groß Vollstedt ein halbes Jahrhundert treu geblieben. In den nächsten Jahren könnte sich das ändern: Immer weniger Dorfbewohner können Platt schnacken. Der Nachwuchs fehlt. Bühnenleiterin Jutta Koep überlegt, ob in Zukunft nicht auch hochdeutsche Stücke Platz im Repertoire haben sollten, damit die Theatergruppe weiterbesteht.

Jutta Koep übernahm die Laienspielgruppe 1993

Gegründet wurde die Laienspielgruppe 1969 vom Groß Vollstedter Lehrer Willy Göttsche mit seiner Ehefrau Lore Göttsche. Seit 1993 leitet es Jutta Koep, die Ende der 80er-Jahre als Schauspielerin eingetreten war. In den ersten Jahren waren die Aufführungen nur einer der Programmpunkte auf dem Ernteball. Mädchen- und Volkstanzgruppe aus dem Dorf zeigten ihr Können, der Männergesangsverein, der Frauenchor und die GosPop-Singers traten auf. Kurt Fritz und Willy Blank machten Livemusik.

Früher wand das Ensemble die Erntekrone

So manche Festtradition schlief ein, die Laienspielgruppe blieb. „Anfangs wanden wir mit gespendetem Getreide von den Landwirten eine Erntekrone“, erinnert sich Jutta Koep. Nachts wurde die Krone in der Kapelle für den Erntegottesdienst aufgehängt. Seit der Gottesdienst im Dorf nicht mehr gefeiert wird, ist die Krone überflüssig.

In 50 Jahren spielten 40 Darsteller mit

Rund 40 Darsteller spielten seit 1969 fast 50 unterschiedliche Stücke und Sketche. „Zwei Mal wurde ein Stück nochmal gespielt.“ Jutta Koep sucht jedes Jahr aus rund 20 Stücken ein Werk aus, das zu den angemeldeten Schauspielern passt. Ab den Sommerferien treffen sich die Mitspieler zwei, bis dreimal pro Woche abends zur Probe. Das Stück entsteht als Gemeinschaftsarbeit: Beim Textlernen werden Sätze umformuliert, das Bühnenbild und die Kostüme entwickelt.

Die Kleedaasch für das Jubiläumsstück „Un denn keem Oma“ von Ubbo Gerdes steht schon lange fest. Teints wurden mit Theaterschminke bereits bühnenreif verschönert. Souffleuse Karen Heß hilft nur noch selten ein.

Auf der Bühne zu stehen, gibt einen Kick

Ist die Vorbereitung auch noch so gut - das Lampenfieber vor der Premiere bleibt, weiß Jutta Koep. „Theater spielen ist ein Hobby, das viele einmalige Erlebnisse bereithält. Auf der Bühne zu stehen, gibt einen Kick.“ Man könne in Rollen schlüpfen, die man im echten Leben nie hätte. Worüber die eingefleischte Hosenträgerin noch heute herzlich lacht: „In einer Rolle trug ich mal Minirock.“

Um Mitternacht wird die Tradition des Spiegeleierbraten wiederbelebt

Die Laienspielgruppe zeigt beim Ernteball Fotos aus den vergangenen 50 Jahren. Eine Stepptanzgruppe wird erwartet, DJ Andre Dolny legt Tanzmusik auf. Um Mitternacht wird eine Tradition wiederbelebt: Das Spiegeleierbraten.

Öffentliche Generalprobe Mittwoch, 25. September, 19 Uhr, Landgasthof Groß Vollstedt, Dorfstraße 29. Eintritt: Erwachsene 3 Euro, Kinder: 1 Euro. Premiere: Ernteball, Sonnabend, 28. September, 20 Uhr, Landgasthof. Eintritt: 8 Euro.

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