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Rendsburg Gewerbegebiet "Böken" läuft gut
Lokales Rendsburg Gewerbegebiet "Böken" läuft gut
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08:03 24.12.2019
Von Frank Scheer
Das interkommunale Gewerbegebiet der Gemeinden Brügge und Bordesholm läuft gut. Werner Kärgel, Bürgermeister in Brügge, geht davon aus, dass die 5,32 Hektar in zwei Jahren vermarkt sind. Zurzeit sind gut die Hälfte der Flächen verkauft. Quelle: Frank Scheer
Bordesholm/Brügge/Dätgen

Seit 2019 ist das Areal „Böken“ an der Landesstraße 49 bezugsfertig. Dort bieten die Gemeinden Brügge und Bordesholm 5,32 Hektar Land an, der zu einem Mindestpreis von 32 Euro je Quadratmeter verkauft wird. „Mit 2,52 Hektar ist bereits fast die Hälfte weg“, so Brügges Bürgermeister Werner Kärgel (CDU). Da sich das Gelände auf Gebiet von Brügge befindet, hat der Gemeindechef des kleineren Orts auch die Koordinierung in den Händen. „Wegen der guten Nachfrage kann ich mir vorstellen, dass in spätestens zwei Jahren das Grundstück voll ist.“ Im Januar kommt die Lenkungsgruppe der Kommunen wieder zusammen, um über neue Anfragen zu beraten, so Kärgel. „Zudem werden wir über eine vernünftige Einweihung mal nachdenken.“

Brügge und Bordesholm wollen Stück für Stück vermarkten

Mit der Firma Rohrleitung Jensen ist bereits ein Betrieb auf dem Gelände ansässig. Laut Kärgel hat ein Naturkostvertrieb mit dem Bau seines Firmendomizils begonnen. Zudem liefen die Erdarbeiten für das Unternehmen Nordic Dach, die bislang auf dem Areal der Zimmerei Arp im Wattenbeker Gewerbegebiet Nienröden zu finden ist und sich auf der neuen Fläche niederlassen und erweitern will. Kärgel berichtete auch, dass ein einziges Unternehmen Interesse an der kompletten freien Restfläche habe. Das wollten aber die Gemeinden nicht. „Wir wollen ein Angebot für kleinere Unternehmen aus der Region vorhalten und Stück für Stück vermarkten.“ 

Dätgen: 60 Prozent von neun Hektar vergeben

Das interkommunalen Gewerbegebiet am Autohof Bordesholm an der A 7 ist 2018 fertig geworden – dort ist Dätgen federführend, Bordesholm und Nortorf sind mit jeweils 20 Prozent beteiligt. „60 Prozent der neun Hektar sind vermarktet, davon 50 Prozent definitiv verkauft“, sagte Henning Korff, Bürgermeister in Dätgen, auf Nachfrage. Neuestes Projekt auf dem Areal: Die Halle der Firma Gerüstbau Buchmann und Teubert aus Langwedel befindet sich im Bau. Wann das Gewerbegebiet voll sein wird, ist laut Korff nicht absehbar. „Immer wieder gibt es Anfragen.“ Die Gemeinde Dätgen wird vermutlich im Spätsommer 2020 – je nach Vermarktung – entscheiden, wann die provisorische Straße ins Gebiet voll ausgebaut wird. Mit 28 Euro je Quadratmeter wird auf der Hinweistafel geworben.

Bordesholm will mit Hoffeld verhandeln

Bordesholm müsste umgehend auch ein neues Gewerbegebiet entwickeln, so Ronald Büssow. „Wir müssen endlich entscheiden, wie stark der Ort wachsen soll. Neben Bauplätzen für Familien seien auch Angebote für Firmen langfristig wichtig – und es kommt für mich in puncto Gewerbe nur eine interkommunale Zusammenarbeit mit Hoffeld an der L 49 in Frage.“ 

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