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Rendsburg Applaus für Pläne zur Ortsentwicklung
Lokales Rendsburg Applaus für Pläne zur Ortsentwicklung
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17:18 05.09.2019
Von Sorka Eixmann
Die Städteplanerinnen (von links) Dörte Mehranshad, Stephanie Eilers und Mareen Heppner stellten ihre Ideen aus den Bürgervorschlägen von Rumohr während der Abschlussveranstaltung vor. Quelle: Sorka Eixmann
Rumohr

"Die Karte hängen wir erst am Ende auf, sonst hört uns keiner mehr zu." Das sagte Planerin Stephanie Eilers mit einem Schmunzeln vor der Veranstaltung, denn: Auf der großen Karte hatten die Planerinnen Stephanie Eilers, Dörte Mehranshad und Mareen Heppner schon mal einen Teil der Ideen aus den Bürger-Werkstätten umgesetzt.

Seit Beginn des Jahres dreht sich in Rumohr vieles um die Entwicklung der Gemeinde. Dazu wurden Bürger-Werkstätten initiiert, Wunschbäume und Wunschblätter verteilt, aber auch Spaziergänge durch das Gemeindegebiet gemacht. Unter anderem auch mit den jüngsten Bewohnern, mit den Jugendlichen, aber auch mit den Senioren.  "Wir wollten erfahren, wo etwas fehlt, aber auch, was ihren Ort liebenswert macht", betonte Eilers. Bürgermeister Thomas Langmaack lobte das Engagement: "Jeder hat sich eingebracht, heute werden wir das Ergebnis sehen."

Es gibt kurz-, mittel- und langfristige Pläne in Rumohr

"Wir stellen heute keine verbindlichen Ideen vor. Sie priorisieren und entscheiden dann, welche Maßnahmen umgesetzt werden", sagte Eilers. Entscheiden wird die Gemeindevertretung, dort wird man auch darüber diskutieren müssen, was wichtig ist und auch was finanzierbar ist. Fest steht: "Nicht alles wird sofort umsetzbar sein, wir haben kurz-, mittel- und langfristige Pläne. Bei einigen Ideen müssen auch erst Gespräche mit Landeigentümern geführt werden, Gutachten erstellt oder auch Fördermittel eingeworben werden", machte die Planerin deutlich.

"Wir haben einiges rausgepickt, aber es ist nichts in Stein gemeißelt. Infrastruktur und Verkehr sind ein Wunsch, den fast alle angesprochen haben", erklärte Eilers. Dazu gehöre die Sanierung und auch der Ausbau der Rad- und Wanderwege, unter anderem in Richtung Molfsee, aber auch ein Zebrastreifen im Bereich des Kindergartens, sowie das Anmalen der Buswartehäuser standen auf der Liste.

Anbindung nach Rotenhahn ist Thema

Auch die Bebauung sei ein Thema, dass den Rumohrern auf den Nägeln brennt. "Wir haben Möglichkeiten der verträglichen Nachverdichtung in die Pläne eingezeichnet. Eine Alternative könnten dabei auch Häuser in Modulbauweise sein", sagte Mehranshad. Eine Fläche könnte sich im Bereich der "ganz alten Schule" befinden. "Dort könnte auch ein Mehrfamilienhaus oder betreutes Wohnen entstehen."

Einen immer wiederkehrenden Punkt hatte sie ebenfalls in den Planzeichnungen aufgegriffen: Rotenhahn. "Die Anbindung sollte verbessert, die Optik dort verschönert werden. Auch ein Treffpunkt, vielleicht mit Spielplatz, ist dort angedacht." Apropos Treffpunkt: Auch die Alte Schule hat Sanierungsbedarf, der Bereich hinter dem Gebäude Entwicklungspotenzial: "Dort könnten wir uns gut einen Multifunktionsplatz vorstellen." Am Ende gab es Applaus für die Ideen, nun wird die Gemeindevertretung entscheiden müssen, was in welchem Zeitraum umsetzbar ist.

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