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Rendsburg Abwassergebühren bleiben stabil
Lokales Rendsburg Abwassergebühren bleiben stabil
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09:00 29.06.2019
Von Frank Scheer
Betriebsleiter Ingo Winkler zeigt den bisherigen Telekommunikationsschaltschrank, in dem die Signale der Pumpwerke nicht mehr verarbeitet werden können. Die Technik muss auf den neuesten Stand gebracht werden. Quelle: Frank Scheer
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Bordesholm

Die Abrechnung ist dem Gremium wieder von der Gesellschaft für Kommunal- und Wirtschaftsberatung (COMUNA) vorgelegt worden. 2018 sind 558.000 Kubikmeter Schmutzwasser in das Klärwerk des Verbands nach Reesdorf geleitet worden. 1,31 Millionen Euro Gebühren sind eingenommen worden. Das sind gut 190 000 Euro mehr als der Verband zur Kostendeckung braucht.

Abwasserpreis könnte gesenkt werden

Die Prüfer rechneten in ihrer Prognose für 2020 vor, dass auch durchaus Luft für eine Senkung der Abwassergebühr drin sei. Auf 2,15 Euro hätte der Preis gesenkt werden können. Wegen des gestiegenen Deckungsbedarfs bei der Abwasserentsorgung hat man diesen Schritt aber vorerst noch nicht gemacht. Zumal der Abwasserverband 2020 neben der gut eine Million Euro teuren Erneuerung der Druckrohrleitung vom Boltwisch einige weitere Investitionen plant. „Das ist ein guter Weg. Durch die Investitionen stellen wir uns rechtzeitig für die Zukunft auf“, betonte Werner Kärgel, stellvertretender Verbandsvorsteher.

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Neue Steuerungstechnik im Klärwerk

Zum einen ist im Klärwerk Fotovoltaik geplant: Das Konzept hierfür sieht vor, auf den Dächern des Betriebsgebäudes in Reesdorf, der ehemaligen Schlammentwässerung, der Gebläsehalle und des Rechengebäudes entsprechende Module zu installieren. 60 000 Euro sind hierfür im Etat vorgesehen. Die Modernisierung der Steuerungstechnik der Kläranlage ist notwendig, um die Betriebssicherheit der Anlage langfristig weiter zu gewährleisten. Die neue Technik wird im Besprechungsraum integriert – in einem Anbau soll dieser wegfallende Platz für die Mitarbeiter neu geschaffen werden. Mit Kosten zwischen 550.000 und 600.000 Euro rechnet der Verband. Zudem muss der Hauptkanal in der Brügger Straße „Auf der Höhe“ saniert werden. Die Kosten dafür werden auf rund 40.000 Euro geschätzt. Zudem wird in die Überwachung der Pumpwerke gut 100.000 Euro investiert.

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