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Rendsburg Mobile Saftpresse startet
Lokales Rendsburg Mobile Saftpresse startet
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06:00 26.07.2019
Von Sven Tietgen
Birte Carstens-Hennings überreichte den Förderbescheid im Obstgarten der Saftmacher Dirk Geppert (Mitte) und Christian Dietz. Quelle: Sven Tietgen
Timmaspe

Birte Carstens-Hennings, Regionalmanagerin der Aktivregion Mittelholstein, übergab den Firmengründern den Förderbescheid. Die 32 000 Euro werden für die Finanzierung einer mobilen Saftpresse verwendet, die in den nächsten Wochen an die Firma Juicers von Christian Dietz und Dirk Geppert in Timmaspe geliefert werden soll. Rund 89 000 Euro kostet die auf einem Anhänger montierte Anlage, die pro Stunde bis zu 500 Liter Saft produzieren kann.

Im Herbst soll die mobile Saftpresse zu den Gärten rollen

Mit dem Start der Erntesaison im Herbst rollt die mobile Saftpresse zu den vielen Gärten von privaten wie öffentlichen Eigentümern im Gebiet der Aktivregion Mittelholstein zwischen Kiel, Neumünster, Rendsburg, Nortorf und Hanerau-Hademarschen. Für die Geldgeber sind die mobilen Saftmacher ein Beispiel für Nachhaltigkeit und die Entwicklung regionaler Produkte und Märkte.

„Besonders interessant ist das Projekt durch das mobile Konzept, das für kurze Wege sorgt und damit der Umwelt zu Gute kommt. Das gab Extrapunkte bei der Bewertung“, erklärte Birte Carstens-Hennings bei der Übergabe am Mittwoch. Die Entscheidung im Vorstand der Aktivregion Mittelholstein fiel einstimmig bei einer Enthaltung, berichtete die Regionalmanagerin.

Das Konzept soll kurze Wege bringen und damit die Umwelt schonen

Christian Dietz und Dirk Geppert sind im vergangenen Jahr auf die Idee gekommen, als mobile Saftmacher die Gärten der Region anzusteuern. Die Familie von Christian Dietz besitzt einen Hof mit vielen Obstbäumen, im vergangenen Herbst fanden sie erst nach aufwendiger Suche eine Mosterei. „Wir mussten mit unseren Äpfeln bis nach Husum fahren, und das mehrmals, erst das Obst hinbringen und dann später den Saft abholen“, erzählte Dietz.

Die Mindestmenge, damit Christian Dietz und Dirk Geppert zum Kunden kommen, liegt bei 500 Kilo. „Wer nicht soviel Obst hat, kann sich ja mit Freunden oder Nachbarn zusammenschließen“, erklärte Dirk Geppert, der hauptberuflich als Hubschrauberpilot arbeitet. Sein Kompagnon Christian Dietz, mit dem der 53-jährige Timmasper das Projekt nebenberuflich betreibt, ist als Caravanmechaniker tätig. Ansprechen will das Duo auch Vereine, die Streuobstwiesen betreuen, sowie Kleingartenanlagen.

Obstbesitzer können ihre Äpfel, Birnen, Quitten, Erdbeeren, Rhabarber oder Möhren ab Dezember auch zum Firmenstandort Timmaspe bringen. Die Mindestmenge dafür beträgt 50 Kilo. Die Saftmacher denken zudem über die Verwertung der Obstreste nach. „Aus dem Trester wollen wir zukünftig Tierfutter machen“, kündigte Dietz an. Weitere Informationen über die Juicers, Tel. 0178/6877728.

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