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Rendsburg 2019: Ampeln für Unfallschwerpunkte
Lokales Rendsburg 2019: Ampeln für Unfallschwerpunkte
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15:04 03.10.2018
Von Frank Scheer
Das "Reesdorfer Kreuz" auf der L 49 in Wattenbek sowie die Kreuzung Moorweg/ökologisches Gewerbegebiet in Bordesholm werden mit Ampelanlagen versehen. Quelle: Frank Scheer
Bordesholm/Wattenbek

Schwere Crashs mit vielen Unfallopfern waren in den letzten beiden Jahrzehnten auf den Kreuzungen zu beklagen. Seit 2007 forderte das Amt Bordesholm daher eine Entschärfung. Ursprünglich hatte das Land die Ampeln im Januar 2018 zugesagt, wenn das Ergebnis einer Verkehrszählung diese erforderten. Im März war die Zählung erfolgt, die Notwendigkeit ist gegeben. Installiert werden die Ampeln im nächsten Jahr von September bis November.

Mitte September hatten viele Bürgermeister in den Sitzungen beim Amt nachgehakt und den Ampel-Stillstand kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen. Nach dem letzten schweren Unfall mit zwei Schwerverletzten am 28. August hatte das Amt immer wieder bei den Behörden nachgefragt, wann die Realisierung kommt. Seit Freitag ist die Maßnahme nun amtlich.

Mehr als 8000 Fahrzeuge täglich in beide Richtungen

Letztlich hat die Verkehrszählung von März den Ampeln den Weg geebnet. Nach Angaben von Ordnungsamtsleiter Sven Ingwersen lautete das Fazit: Ohne Ampeln würde es an den beiden Knotenpunkten bis 2030 zu massiven Einschränkungen kommen. Täglich fahren 8200 Fahrzeuge in Richtung Dätgen, 8300 in Richtung Nettelsee. 4200 Autos kommen aus dem Bordesholmer Moorweg, 800 aus dem ökologischen Gewerbegebiet.

Deutlich wird dadurch nach Angaben von Amtsdirektor Heinrich Lembrecht auch: Der Ost-West-Verkehr von der A 7 in Richtung A 21 oder zurück hat in den letzten Jahren stark zugenommen, nicht nur wegen der Baustelle und der Staus auf der A 7. Viele Spediteure wollten über die L 49 Maut einsparen. Der Anteil der Laster liege bei fünf Prozent und habe sich damit seit zehn Jahren verdoppelt, so der Amtsdirektor.

Mit vier lustigen Filmchen wirbt die Aktivregion Eider und Kanal im Internet für Rendsburg. Hauptdarsteller ist „Mr. Egge“, der in den Streifen stumm bleibt und auf witzig-sympathische Art durch die Region stolpert. Die Serie ist nominiert für einen Bundesentscheid der Aktivregionen.

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