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Rendsburg Anlieger fürchten Verkehr
Lokales Rendsburg Anlieger fürchten Verkehr
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12:19 03.02.2017
Von Frank Scheer
Der Planer Oliver Kühle (rechts) informierte die Bürger im Bau- und Planungsausschuss über das Neubaugebiet im „Brügger Dreieck“. Quelle: Frank Scheer
Brügge

Der Planer Oliver Kühle informierte im Bau- und Wegeausschuss am Donnerstagabend über den Stand der Dinge. Mehr als 30 Zuhörer verfolgten seinen Vortrag: Zwischen der Landesstraße 49, Reesdorfer Weg und Alter Brügger Landstraße sollen in der Verlängerung des Brügger Redders zehn Grundstücke für Einfamilienhäuser und drei Wohnblocks mit jeweils sechs bis acht Mietwohnungen entstehen. Insgesamt könnten damit bis zu 34 Einheiten entstehen. Es handelt sich um das größte Neubaugebiet der 1000 Einwohner zählenden Gemeinde in den kommenden Jahren. Die Zufahrt zu den neuen Häusern soll über den bestehenden Brügger Redder und einer neuen Straße möglich sein.

Als neue Straße soll eine ehemalige Koppelzufahrt in der alten Brügger Landstraße zwischen den Hausnummern 4 und 6 ausgebaut werden. Das stößt natürlich bei den dort lebenden Hausbesitzer auf Widerstand. Aber diese individuelle Mehrbelastung war nicht der einzige Kritikpunkt. Insgesamt sehen die Anlieger ein massives Verkehrsproblem auf das gewachsene Quartier, das etwas abseits vom Dorf in direkter Nachbarschaft zur Gemeinde Wattenbek gelegen ist, zukommen.Von mehr als 70 bis 80 Fahrten mehr pro Tag sprechen die Anlieger. „An der Einmündung z um Reesdorfer Weg, die ohnehin schon schlecht einsehbar ist, wird das zu gefährlichen Situationen führen“, so ein Bewohner.

Zudem wiesen mehrere Zuhörer auf den schlechten Fahrbahnbelag der Alten Brügger Landstraße hin. Die von den Anliegern geforderte gesonderte Zufahrt zum Baugebiet vom Reesdorfer Weg in Höhe des Gewerbegebiets Nienröden scheint seitens der Behörden nicht akzeptabel zu sein. „Der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr hat diese Option bei einem Ortstermin im vergangenen Jahr abgelehnt“, sagte der Bauausschussvorsitzende Detlef Köpke (SPD). Auf Anregung von Urs Pause (SPD) soll der Landesbetrieb aber jetzt noch einmal vom Amt angeschrieben werden, ob eine Zufahrt nicht doch möglich sein kann. Der Planer Kühle betonte: „Auch eine Notfahrt für Rettungskräfte lehnte der LBV damals ab.“

 Die Größe des Baugebiets sieht die Gemeinde dagegen als „moderat und normal“ an. Gleichwohl soll im jetzigen Verfahren eine Prognose über die zu erwartenden Verkehrsströme ermittelt werden. Ab Mitte Februar soll der Plan in der Amtsverwaltung für die Bürger ausliegen. Dort kann dann jedermann seine Bedenken und Anregungen zu Protokoll geben. Ende April soll der Plan dann von der Gemeinde verabschiedet werden.

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