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Rendsburg Arbeitsgruppe überarbeitet Wohnentwurf
Lokales Rendsburg Arbeitsgruppe überarbeitet Wohnentwurf
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15:46 07.08.2019
Von Florian Sötje
Die rund 9000 Quadratmeter große Fläche vom Dorn'schen Hof (Mitte) gehört der Gemeinde Bredenbek. Quelle: Sven Janssen
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Bredenbek

Somit kommt das Wohnprojekt Dorn’scher Hof in Bredenbek langsam in Fahrt. In zwei bis drei Wochen soll diese Arbeitsgruppe tagen, damit schnellstmöglich, im besten Fall auf der nächsten Gemeindevertretersitzung im September, ein überarbeiteter, zweiter Entwurf vorgestellt werden kann.

Grundsatzbeschluss für das genossenschaftliche Modell

Die Gemeindevertreter fassten indes am Dienstagabend einen Grundsatzbeschluss, das Wohnprojekt mit dem Unternehmen Ting-Projekte in Form eines genossenschaftlichen Modells innerhalb von zwei Jahren umzusetzen.

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Gemeindevertretung knapp beschlussfähig

Zu Beginn der Sitzung in der Gaststätte Adelfes herrschte bei den Gemeindevertretern noch eine kurze Unsicherheit über die Beschlussfähigkeit. Ein Blick in die Gemeindeordnung verriet: Mit sieben anwesenden von insgesamt 13 Vertretern in dem Gremium war die Runde beschlussfähig.

Insgesamt sollen 20 Wohnungen entstehen, acht wären gefördert

Schon bevor Bürgermeister Thorsten Schwanebeck (FWB) das Wohnprojekt nochmals vorstellte, kamen Fragen aus der Bürgerrunde. Warum müssen es zwei Häuser sein und nicht eins? Dann könnte man sich zum Beispiel auch einen Fahrstuhl sparen. Insgesamt sollen auf den knapp 2560 Quadratmetern zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Wohnungen entstehen – acht Zweizimmerwohnungen, die als geförderter Wohnraum entstehen sollen, sowie acht Dreizimmerwohnungen und vier Wohnungen mit vier Zimmern. Hinzu kommt ein Gruppenraum für die Genossenschaft.

Details wie Höhe oder Anzahl der Häuser soll Arbeitsgruppe klären

Bürgermeister Schwanebeck betonte, dass es sich um einen ersten, kostenlosen Entwurf handele. „Wir wissen, dass einige mit Höhe und Ansicht des Baus nicht zufrieden sind“, sagte er. Als Gebäudehöhe sind derzeit zehn Meter vorgesehen. In diesem Bereich dürfe man sogar bis zu zwölf Metern bauen, sagte Schwanebeck. Doch die Details wie Gebäudehöhe, Anzahl der Häuser sowie Gestaltung der Wohnungen solle die Arbeitsgruppe klären.

Entwurf passe nicht in "Bredenbeker Dorfcharakter"

„Auf die erste Planung gab es viele Rückmeldungen, und wir haben auch kontrovers darüber diskutiert“, sagte Peter Böge (CDU), Vorsitzender im Bauausschuss. Der erste Entwurf passe nicht wirklich in den Bredenbeker Dorfcharakter. „Ich würde mir wünschen, in dem Bau mehr vom ehemaligen Dorn’schen Hof wiederzufinden“, sagte Böge.

Zehn Vertreter umfasst die Arbeitsgruppe

Die Arbeitsgruppe, die den Entwurf überarbeiten soll, wird zehn Vertreter umfassen – zwei aus jeder Fraktion, den Bürgermeister sowie drei Mitarbeiter von Ting-Projekte. Christoph Klahn und Sven Baganz sind die FWB-Vertreter in der Arbeitsgruppe, die CDU vertritt unter anderem Peter Böge und für die SPD werden voraussichtlich Bartelt Brouer und Thorsten Ostermann in der Runde sitzen.

Erschließung des hinteren Areals noch nicht geklärt

Außer Acht ließen die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung den hinteren Bereich der Fläche des ehemaligen Dorn’schen Hofes. Hierfür gebe es bereits Anfragen von Firmen zur Erschließung des Areals, sagte Bürgermeister Schwanebeck. Die Gemeinde sei sich aber noch nicht sicher, ob sie das Gelände selbst erschließen wolle. Laut Schwanebeck gibt es Überlegungen dort unter anderem ein Blockheizkraftwerk zu bauen.

Die Gemeindevertreter berieten auch über den geplanten Solarpark an der A210.

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