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Rendsburg Jetzt werden Wohnungen gebaut
Lokales Rendsburg Jetzt werden Wohnungen gebaut
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12:47 06.03.2019
Von Sven Janssen
2014 hat die Gemeinde das Grundstück vom ehemaligen Aldimarkt (Mitte) an der Ecke Johann-Fleck-Straße/Ecke Eckernförder Straße gekauft. Jetzt soll es bebaut werden. Quelle: Sven Janssen
Kronshagen

Nachdem 2014 im Rahmen der gestiegenen Flüchtlingszahlen auf dem Gelände Unterkünfte gebaut werden sollten, wurde die Planung mit sinkenden Flüchtlingszahlen in den Folgejahren nicht mehr umgesetzt.
„Seit fünf Jahren gibt es immer wieder Interessenten, die auf dem Grundstück gerne Wohn- und Gewerbelösungen oder auch eine Kombination von Beidem realisieren würden“sagte Bürgermeister Ingo Sander (CDU).

Grundstück für Nahversorger zu klein

Für einen Nahversorger, der immer mal wieder für den Ortsteil Kopperpahl an diesem Ort im Gespräch war, sei das Grundstück zu klein. Die CDU schlug deshalb vor, dass das Grundstück veräußert werden soll, um genossenschaftliches Wohnen zu ermöglichen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Entstehen sollen zweigeschossige Gebäude mit Staffelgeschoss oder mit einem Satteldach mit 45 Grad Dachneigung. Um die verkehrliche Situation zu verbessern, wurde vorgeschlagen, die Johann-Fleck-Straße im Zusammenhang mit der Bebauung derart zu verändern, dass die Geradeaus- beziehungsweise Abbiegespur in die Eckernförder Straße verlängert würden.

Auflagen für den Käufer

Die SPD forderte, dass man dem Käufer zusätzliche Auflagen machen sollte. Zum einen müssten zwei Wohnungen für Familien mit vielen Kindern geschaffen werden, zum anderen müsste mindestens 30 Prozent geförderter Wohnraum entstehen und ein Veranstaltungsraum gebaut werden, der für den Stadtteil nutzbar ist. Damit sei der Plan, einen Nahversorger dorthin zu bekommen, endgültig gestorben, so Reimann.

Der Veranstaltungsraum fand bei den anderen Fraktionen keinen Anklang. „Wir haben das Bürgerhaus in der Nähe, das kann genutzt werden“, sagte Neiser. Ausschussvorsitzender Thomas Kahle (CDU) wies darauf hin, dass man der Verwaltung nur Eckpunkte an die Hand geben sollte, denn für die tatsächliche Planung sei der Bauausschuss zuständig. Dem widersprach Reimann, man müsse schon klar sagen was man wolle, denn die Investoren würden ja nicht die Katze im Sack kaufen wollen.

Geförderter Wohnungsbau

Mit den beiden großen Wohneinheiten konnte sich die SPD im Hauptausschuss nicht durchsetzen. Einstimmig einigte man sich als Vorgabe für den Verkauf des rund 2000 Quadratmeter großen Grundstückes auf den Zweck Wohnungsbau und die Vorgabe, dass ein Drittel der Wohnungen im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus entstehen sollen.

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