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Rendsburg B-Plan 51 in Flintbek: Planung läuft an
Lokales Rendsburg B-Plan 51 in Flintbek: Planung läuft an
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16:09 23.09.2019
Von Sorka Eixmann
100 Wohnungen für Flintbek: Die landwirtschaftliche Fläche (Mitte) am Bokseer Weg (links) soll Wohngebiet werden und im vorderen Bereich Platz für Mehrfamilien-, Reihen und Doppelhäuser bieten. Im hinteren Bereich entlang der Knicks sollen Einfamilienhäuser entstehen. Quelle: Sven Janssen
Flintbek

Aufatmen bei der Gemeinde und sicher auch bei den Investoren, denn mit dem Beschluss aus dem Bauausschuss unter Leitung von Rainer Holsten (SPD) kann die öffentliche Auslegung der Pläne beginnen. Mit der Aufstellung des B-Planes 51 soll ein neues Wohnbaugebiet entstehen. Stadtplaner Oliver Kühle vom Architekturbüro B2K aus Kiel hatte erneut die Pläne im Gepäck und ging sie mit den Mitgliedern des Bauausschusses durch.

Im B-Plan 51 soll ein allgemeines Wohngebiet entstehen

Kühle betonte: "Der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss eröffnet das Verfahren. Dort soll ein allgemeines Wohngebiet entstehen, mit Reihenhäusern, Mehrfamilienhäusern und Einfamilienhäusern." Rund fünf Hektar ist die Fläche groß, die neue Einfahrt in das Wohngebiet soll an der Ecke Bokseer Weg/Dorfstraße erfolgen.

An dem tiefsten Punkt des Geländes soll im Bereich der Zufahrt am Bokseer Weg ein Regenrückhaltebecken entstehen. Entlang des Bokseer Weges und im vorderen Bereich des Neubaugebietes sind die Mehrfamilienhäuser geplant, dahinter Reihen- und Doppelhäuser. Die Einfamilienhäuser sind entlang der Knicks im östlichen Teil des Wohngebietes vorgesehen.

Besonders Einzelheiten kann die Gemeinde im Bebauungsplan festlegen, genau das will man in Flintbek auch. Unter anderem sind auch die möglichen Farben der Fassaden geregelt: "Klassische Farben wie Grau, Rot, Rotbraun oder auch Gelb sind gestattet, Holzbohlenhäuser nicht", fasste der Planer Vorgaben zusammen. Doch bei den Farben wurde Dieter Hermann (CDU) aufmerksam: "So ein knallgelb sollte auch nicht sein", beantragte er und bekam Zustimmung aus dem Gremium. "Damit fällt aber auch beige, also alles, was mit gelb zu tun hat, aus", gab Kühle zu bedenken.

Keine Schotterwüsten, Vorgärten sind zu begrünen

Ebenfalls festgelegt wurde die Ausstattung der Vorgärten. "Vorgärten sind auf mindestens fünf Metern zu begrünen", erklärte Kühle. Und betonte: "Solche Vorgaben sind in der Umsetzung zu kontrollieren. Gegebenenfalls muss dann auch ein Rückbau durchgesetzt werden. Einen weiteren Vorschlag hatte Achim Lorenzen (Grüne): die Begrünung aller Nebenanlagen. Davon riet der Experte ab: "Bei großer Schrägung ist das kaum tragbar, dazu kommen die großen Kosten. Davon rat ich ihnen ab", so Kühle. Der Antrag von Lorenzen wurde mehrheitlich abgelehnt.

Nach der Vorstellung stand der Plan zur Abstimmung, doch genau an dem Punkt gab es Kritik von Lorenzen. "Ich kann mich noch nicht entscheiden, ich fühle mich unter Druck gesetzt", sagte der Grünen-Politiker. Das wollte Kühle so nicht stehen lassen. "Es ist die sechste Sitzung, die sich mit dem B-Plan befasst. Ich glaube, wir sind an einem Planungsstand, an dem entschieden werden kann." Die Bauausschuss-Mitglieder sahen das ähnlich, mit sechs Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme wurde der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss gefasst.

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