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Rendsburg Feuerwehrneubau ist vom Tisch
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12:58 06.02.2020
Von Sven Janssen
Mangels Platz ist ein Anbau an das bestehende Feuerwehrgerätehaus kaum möglich, erklärte Bürgermeister Thorsten Schwanebeck (FWB) 2018, jetzt soll es doch funktionieren. Quelle: Sven Janssen
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Bredenbek

Am kommenden Dienstag will Architekt Hauke Mengel seine Planungen für den Umbau der Feuerwehr vorstellen. Die Enge bei der Feuerwehr ist sei langem Thema. Schon 2018 hatte der Bauausschuss einstimmig beschlossen, einen Planer zu beauftragen, um die Kosten für einen Neubau zu kalkulieren. „Dieser Beschluss wurde nicht umgesetzt“, sagt Bauausschussvorsitzender Peter Böge (CDU). Ein Neubau sei jetzt vom Tisch.

Wehrführung will an bestehendem Standort festhalten

Gespräche mit der Wehrführung haben ergeben, dass der jetzige Standort der Feuerwehr einsatztechnisch optimal für Bredenbek sei. Ein Abriss des baulich intakten Bestandsgebäudes käme nicht in Frage. In einem Arbeitskreis, an dem auch die Feuerwehr teilgenommen hat, habe man sich deshalb mit einer Erweiterung des Bestandsgebäudes befasst.

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Getrennte Umkleiden statt Schulungsraum

Die Pläne, die Architekt Hauke Mengel am Dienstag im Detail vorstellen wird, sehen vor, dass an der rechten Seite des Gebäudes ein Anbau mit einem rund 60 Meter großen Raum entsteht. Dort soll die Männerumkleide untergebracht werden, um eine Geschlechtertrennung zu ermöglichen. Für Frauen soll ein halb so großer Umkleidebereich im ehemaligen Aufenthalts- und Besprechungsraum entstehen. Als Ersatz für den Raum soll die Feuerwehr künftig das Bredenhuus nutzen. Problematisch könnte sein, dass die getrennten Duschbereiche nicht direkt von den Umkleiden erreichbar sind. In sie kommt man nur über zwei Flure und eine Diele, die alle gemeinsam nutzen müssen.

Blockheizkraftwerk ist machbar

„Ein Blockheizkraftwerk ist in Bredenbek machbar und auch wirtschaftlich umsetzbar“, sagt Bauausschussvorsitzender Peter Böge, der die Thematik für eine kostengünstige Versorgung von Gasthof, Kita, Sportanlagen, Wasserwerk und gegebenenfalls dem neuen Baugebiet vor einem Jahr ins Gespräch gebracht hatte. Neben der Machbarkeitsstudie soll Energieberater und Planer Svend-Olaf Knüppel im Bauausschuss vorstellen, inwieweit der Bau des Minikraftwerks für die Gemeindeliegenschaften auch durch Fördermittel finanziert werden kann. In einem ersten Schritt könnten Gasthof und Sporthalle angeschlossen werden, so Knüppel vorab. Die Anbindung des Neubaugebietes, sei bei den heutigen Energiestandards von Einfamilienhäusern nicht wirtschaftlich.

Der Bauausschuss tagt am Dienstag, 11. Februar, um 19.30 Uhr im Bredenhuus.

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