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Rendsburg Baumpaten für den Eingang gesucht
Lokales Rendsburg Baumpaten für den Eingang gesucht
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16:57 25.04.2019
Imke Lüders ist Geschäftsführerin beim Förderverein Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum, sie hofft auf viele Baumpaten. Quelle: Sorka Eixmann
Molfsee

Die Idee kann sich sehen lassen: Während am Neubau des Eingangs- und Ausstellungsgebäudes vom Freilichtmuseum Molfsee gearbeitet wird, machte man sich beim Förderverein schon vor dem Richtfest Gedanken – und zwar über die Außengestaltung. „Es war uns schnell klar, dass es finanziell eng wird bei einem solchen Bauprojekt. Daher haben wir uns entschieden, für die Baum-Gestaltung nach Paten und Spenden zu suchen“, erklärt Geschäftsführerin Imke Lüders. Mit Erfolg: Ein Teil der insgesamt 24 Bäume sind bereits finanziert.

Der Förderverein war ursprünglich der Trägerverein des Freilichtmuseums und wurde 1958 gegründet. „Die Idee mit den Baum-Patenschaften hatten wir bereits während der Mitgliederversammlung vor zwei Jahren. Der erste Baum war auch direkt nach der Versammlung weg“, erinnert sich Lüders. Inzwischen wurde einige Patenschaften vergeben oder auch verschenkt. „Bäume stehen für die Ewigkeit, sie sind langlebig und passen daher wunderbar ins Freilichtmuseum.“ Der Förderverein zählt inzwischen 4300 Mitglieder, 2018 sind fast 500 neue Mitglieder hinzugekommen.

Der Feldahorn wird der einzige Baum im Innenhof sein

Gerade wurde für den größten und damit teuersten Baum, einen Feldahorn, durch die Brunswiker Stiftung die Baumpatenschaft übernommen. „Das war wirklich eine große Freude und auch eine große Überraschung“, erklärt Lüders. Mit der Spende über 17500 Euro übernimmt die Brunswiker Stiftung die Baumpatenschaft für einen Feldahorn in Molfsee, der natürlich zu dem Preis auch etwas Besonderes ist. „Mit dieser Spende setzt die Stiftung gleich mehrere Zeichen. Sie gedenkt ihrer Gründer, Marion und Ernst Jarchow, mit dem einzigen Baum im Innenhof des neuen Ausstellungs- und Eingangsgebäudes und jeder Besucher wird diesen Baum umrunden“, betont Lüders. Auch Vereinsvorsitzender Utz Schliesky freute sich sehr. „Die Spende der Brunswiker Stiftung ist ein beeindruckendes Zeichen bürgerschaftlichen Engagements und zeigt einmal mehr die Verankerung des Museums in der Gesellschaft.“

Auch kleine Spenden für eine Patenschaft sind möglich

Die Stiftung mit Sitz in Kiel fördert das Ehrenamt und sie unterstützt Maßnahmen zur Koordination ehrenamtlicher Tätigkeit. Unter anderem beteiligt sich die Stiftung an der Errichtung und Erhaltung von Gedenkstätten im In- und Ausland, sie fördert aber auch Museen, Sammlungen und Bibliotheken. Insgesamt hofft der Förderverein darauf, dass alle Bäume einen Paten finden. „Wer nicht einen ganzen Baum erwerben möchte, kann sich auch mit einer kleineren Spende in Höhe von 50 Euro an einem Baum beteiligen“, betont Imke Lüders

Inzwischen sind neun Bäume vergeben, allerdings sind noch genügend Bäume vorhanden, die einen Paten suchen. „Es sind noch Patenschaften für 15 Bäume der Kategorien Quercus Robur oder besser gesagt Eiche beispielsweise für 4200 Euro oder für 1575 Euro zu haben. Auch Silberweiden für 1435 Euro oder für 735 Euro stehen ebenso wie Birken für Interessenten zur Verfügung“, kennt Lüders die Liste der Bäume genau. „Die Spender werden, wenn sie es möchten, später auf einer Tafel genannt“, erläuterte die Geschäftsführerin. Interessenten können sich an den Förderverein unter Tel. 0431/65944556 wenden.

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Von Sorka Eixmann

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