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Rendsburg Moos und Dreck werden endlich entfernt
Lokales Rendsburg Moos und Dreck werden endlich entfernt
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06:00 09.04.2019
Von Frank Scheer
Foto: Nils Köhler (links), neuer Leiter des Technischen Betriebshofs, und sein Stellvertreter Christopher Brötz inspizieren die Hinweistafeln im Ort, die in den nächsten Wochen modernisiert werden.
Nils Köhler (links), neuer Leiter des Technischen Betriebshofs, und sein Stellvertreter Christopher Brötz inspizieren die Hinweistafeln im Ort, die in den nächsten Wochen modernisiert werden. Quelle: Frank Scheer
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Bordesholm

Im März hat der aus der Nähe von Hannover stammende Gärtnermeister und Betriebswirt als Chef des Technischen Betriebshofs, in dem elf Mitarbeiter beschäftigt sind, begonnen. „Der Job ist anspruchsvoll und sehr vielseitig. Ich habe hier ein sehr motiviertes Team zur Seite“, so seine positive Bilanz der ersten fünf Wochen. Zuletzt war Nils Köhler in der Nähe von Koblenz tätig.

Viele der Schilder sind verwittert

In den kommenden Wochen beginnt die Modernisierung des Leitsystems. „Nach und nach werden die einzelnen Stationen ausgetauscht“, erläutert der Bauhofchef. Teilweise sollen die blauen Hinweistafeln ersetzt, zum Teil auch komplett erneuert werden. Nach fast 25 Jahren sind viele der Hinweise durch die Verwitterung kaum mehr zu lesen oder keine Augenweide mehr.

FDP sieht Modernisierung kritisch

Die Amtsverwaltung hat mit Bürgermeister Ronald Büssow (SPD) einen Austauschplan entwickelt – trotz Kritik der FDP. Liberalensprecher Niklas Heesch hatte moniert, dass „eine maßvolle Überarbeitung für zehn Jahre gerechtfertigt ist“. Er hatte vielmehr angeregt, dass die Gemeinde bei der Pflege von Online-Einträgen (Google Maps, Apple Karten, Here) stärker ihren Nachholbedarf verringern sollte, weil in zehn Jahren aus seiner Sicht keine Schilder mehr notwendig seien.

Bordesholm: Schilder regelmäßig kontrollieren

Wie beim Leitsystem gibt es auch in puncto Verkehrs- und Straßenschilder einen enormen Säuberungsbedarf. „Viele nehmen es vielleicht so hin, aber für einen Erholungsort sind auch saubere Schilder eine Visitenkarte“, kritisierte ein Leser gegenüber unserer Zeitung in der vergangenen Woche. Vor allem im Bereich Amtmannspark seien manche Schilder so vermoost, dass sie kaum lesbar seien, merkte der Mann in seiner E-Mail an. Das habe man in den letzten Jahren völlig aus den Augen verloren. Nils Köhler betonte, er stelle zurzeit Pläne für viele Arbeitsbereiche auf. Auch auf die Reinigung von Schildern werde in der Zukunft regelmäßig ein Augenmerk geworfen.

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