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Rendsburg Belüftungssystem wird geprüft
Lokales Rendsburg Belüftungssystem wird geprüft
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12:01 23.11.2018
Von Sven Tietgen
Kann ein Belüftungssystem das Algenwachstum an der Badestelle stoppen? Der Vorschlag soll jetzt geprüft und bewertet werden. Quelle: Sven Tietgen
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Bordesholm

Den Erfolg verkündete Amtsdirektor Heinrich Lembrecht in der Umweltausschusssitzung am Donnerstag. Die von der Wasserbehörde der Rendsburger Kreisverwaltung errechnete Menge an Phosphateinträgen ist viel, meinte der Amtsverwaltungschef. Zudem habe die Behörde erstmals eine konkrete Zielvorgabe gegeben.

Sollte es gelingen, dass jährlich 350 Kilo Phosphate weniger in den See gespült werden, würde dies zu einer guten ökologischen Wasserqualität führen. Die aus den Bürgermeistern der See- und Zuflussgemeinden Bordesholm (Ronald Büssow), Sören (Manfred Christiansen), Grevenkrug (Klaus Gronau) und Schmalstede (Stephan Repenning) bestehende Lenkungsgruppe will zudem einen Vorschlag der UWB-Fraktion zur Verbesserung der Wasserqualität an der Badestelle prüfen.

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Der Vorstoß sieht vor, ein feinporiges Schlauchsystem auf dem Seegrund auszulegen. Ein Generator an Land drückt Luft in das System, die dann aufsteigenden Sauerstoffperlen sollen den Algenwuchs deutlich einschränken. Ergänzend saugt eine Kreiselpumpe an der Badestegseite Wasser aus zwei Metern Tiefe an und verbreitet es an der Oberfläche.

Die UWB rechnet mit Anschaffungskosten von rund 25000 Euro. Weiterhin wird ein Planungsbüro alle Regenwasser-Einleitstellen rund um den See erfassen. Geprüft wird dabei, ob an den Stellen ausreichend Sandfänge und Ölabscheider installiert sind.

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