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Rendsburg Bürgermeisterfrage noch offen
Lokales Rendsburg Bürgermeisterfrage noch offen
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16:16 07.05.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Daniel Ambrock war Spitzenkandidat der WiB. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Bovenau

14 Sitze wird die Gemeindevertretung in Bovenau nach Angaben des Amtes Eiderkanal künftig haben. Sechs Mandate hat die WiB errungen, jeweils vier die CDU und die neue Wählergemeinschaft KWG. Elf Sitze gab es in der Gemeindevertretung bisher. Die WiB habe alle sechs mögliche Direktmandate gewonnen.

"Deutliches Zeichen"

„Es ist ein deutliches Zeichen“, erklärte WiB-Spitzenkandidat Ambrock am Montag. Nach seinem demokratischen Verständnis seien die Vertreter seiner Wählergemeinschaft „diejenigen, die am Lenkrad sitzen“. Allerdings „wäre es vermessen“, wenn er bereits am Tag nach der Wahl Anspruch aufs Amt des Bürgermeisters erhöbe.

Liebsch warnt vor Streit

Nun liege eine hohe politische Erwartung bei der WiB, meinte der noch amtierende Bürgermeister Jürgen Liebsch (CDU). Seine „große Bitte“ sei, dass alle drei Fraktionen sich auf eine „einvernehmliche Regelung“ für den Posten des Bürgermeisters und seines Stellvertreters sowie die Vertreter in den Ausschüssen einigten. „Nichts ist schädlicher als Streit.“

Träuptmann will Bürgermeister werden

Die CDU ist mit Nikolaus Träuptmann als Bürgermeisterkandidat in die Gemeindewahl gezogen. Er ist wie Ambrock Neuling in der Vertretung. „Wir sind überrascht vom Erfolg der WiB“, meinte Träuptmann. „Wir überlegen, wie wir vorgehen werden.“

Die CDU suche nun Gespräche mit der ebenfalls neuen Wählergemeinschaft KWG. Diese hatte vor der Wahl erklärt, sie wolle Träuptmann als Bürgermeisterkandidat unterstützen. Er halte an seinem Anspruch auf das Amt fest, erklärte der Christdemokrat.

"Wir halten das offen"

„Wir sind zufrieden mit unserem Ergebnis“, sagte KWG-Spitzenkandidat Dennis Quast. Es werde sich zeigen, wen seine Fraktion wählen wird. Dies hänge von Gesprächen ab. Momentan gelte: „Wir halten das offen.“

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