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Rendsburg Spendenaktion in Rendsburg eröffnet
Lokales Rendsburg Spendenaktion in Rendsburg eröffnet
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15:08 01.12.2019
Hans-Hinrich Blunck (links), Vorsitzender des Kirchengemeinderats, geht mit Diakonie-Pastor Heiko Naß den Gottesdienstplan durch. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Unter dem Motto «Hunger nach Gerechtigkeit» hat das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt am 1. Adventssonntag in Rendsburg seine bundesweite Spendenaktion gestartet. In seiner Predigt im zentralen Eröffnungsgottesdienst in der Rendsburger Christkirche würdigte Bischof Gothart Magaard die Hilfsaktion und ihre Unterstützer als Zeichen des Friedens für diese Welt und der Hoffnung. Die 61. Spendenaktion rückt nicht nur den Kampf gegen den Hunger in den Fokus, sondern auch eine gerechtere Verteilung von Gütern und Land, faire Preise und ein Leben in Würde.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sagte in seinem Grußwort in der Kirche, 60 Jahre Brot für die Welt sei für ihn eine der berührendsten Weihnachtsgeschichten unserer Zeit. «Es gibt so vieles, was uns auf dieser Welt wütend und traurig macht: Brutalste Kinderarbeit, die Ausbeutung der Ärmsten, die Zerstörung der Natur. Brot für die Welt engagiert sich, wo das Elend und unsere Verzweiflung darüber am größten sind.»

822 Millionen Menschen leiden Hunger

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen leiden derzeit weltweit etwa 822 Millionen Menschen Hunger - also fast jeder neunte Mensch. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerk Unicef sind allein rund 200 Millionen Kinder aufgrund von zu wenig oder falscher Ernährung krank. Rund 2,1 Milliarden Menschen haben keinen direkten Zugang zu Trinkwasser.

Mit Spenden und Kollekten fördert Brot für die Welt aktuell mehr als 1500 Projekte in 97 Ländern. Im vergangenen Jahr erhielt Brot für die Welt bundesweit 63,6 Millionen Euro Spenden, 1,8 Millionen mehr als im Vorjahr. Insgesamt standen dem Hilfswerk, das auch Mittel aus dem deutschen Entwicklungsministerium und vom Kirchlichen Entwicklungsdienst erhält, 307 Millionen Euro zur Verfügung.

Klimawandel sorgt für Kriege und Hungerkrisen

Brot-für-die-Welt-Präsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel übte in einem dpa-Interview massive Kritik an den Industrieländern und vor allem US-Präsident Donald Trump. Als Folge des Klimawandels entstünden neben Kriegen auch zunehmend Hungerkrisen, armen Ländern werde aber nicht angemessen geholfen, sagte die Pfarrerin der Deutschen Presse-Agentur. Der Klimawandel sei ein zentraler Armutstreiber der Welt. Neben Entwicklungshilfe müsse es daher zusätzliche Mittel «blank auf den Tisch» geben, denn primär die Industrienationen seien schuld am Klimawandel.

Härteste Krisenregionen sind nach ihren Angaben aber Länder, in denen Krieg herrsche. Aktuell am schlimmsten sei die Lage im Jemen. Dort seien 80 Prozent der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen. «Rund 20 Millionen Menschen leiden an Hunger.»

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Von RND/dpa

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