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Rendsburg Christusgemeinde will sich verkleinern
Lokales Rendsburg Christusgemeinde will sich verkleinern
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17:47 15.05.2018
Von Torsten Müller
Die Christusgemeinde Kronshagen will sich weiterhin von dem Anbau an das Gemeindezentrum in der Kopperpahler Allee 12 trennen. Quelle: Torsten Müller
Kronshagen

„Ende des Jahres wird etwas passieren“, bestätigte Pastorin Ina Strege, Vorsitzende des Kirchengemeinderates, am Dienstag auf Nachfrage dieser Zeitung. Der Architekt der Christusgemeinde habe den Auftrag erhalten, so Strege, Entwürfe für die Sanierung des Altbaus anzufertigen und sich darüber Gedanken zu machen, „was vom Neubau erhalten werden“ müsse, um die Funktionen aufrecht zu erhalten.

Auslöser für die Verkleinerung waren nicht nur ein „gigantischer Sanierungsbedarf“, sondern auch die mit der Zeit überflüssig geworden Räume. Wegen der Unterhaltung belasten sie den Etat der Christusgemeinde finanziell. „Energetisch ist der Anbau nicht mehr zu bezahlen“, betont die Vorsitzende.

Anbau kostete seinerzeit etwa eine Million Euro

Der etwa eine Million Euro teure Erweiterungsbau hatte dem Kirchenzentrum seinerzeit nicht nur einen barrierefreien Zugang, sondern auch etwa 1000 Quadratmeter mehr Nutzfläche beschert. Neben der damaligen Sozialstation fanden dort auch bis zu 20 Gruppen Platz. Gut zwei Jahrzehnte später waren nicht nur die Zahl der Kirchenmitglieder erheblich geschrumpft, sondern auch Räume ungenutzt.

Versuche, freie Räume anders zu nutzen, scheiterten an der örtlichen Situation und am Sanierungsrisiko. „Die Vermietung an eine Praxis war nicht möglich, weil zusätzliche Parkplätze nicht genehmigt wurden“, sagt Pastorin Strege. Die Kommunalgemeinde nahm 2015 von dem Vorhaben Abstand, im Anbau für drei Jahre bis zu zehn Flüchtlinge unterzubringen. Grund: Sie hätte das Risiko zu übernehmen, bei neu auftretenden Sanierungsfällen die Kosten selbst tragen zu müssen. Ersatzraum war seinerzeit rar.

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