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Rendsburg Den Verkehr entschleunigen
Lokales Rendsburg Den Verkehr entschleunigen
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18:45 15.06.2009
Eckernförde

Der Fokus der Stadtenwicklung lag in den vergangenen Jahren vor allem auf der Eckernförder Innenstadt. „Borby ist hier etwas zu kurz gekommen“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Klimach-Dreger. Dabei sei es der strukturschwache Ortsteil, der neben dem Versorgungszentrum Ostlandstraße nur noch wenige Geschäfte aufweise, wert, genauer betrachtet zu werden.

„Entschleunigung“ heißt das Zauberwort im Borbyer Verkehrskonzept der Sozialdemokraten. Das Jungmannufer soll aufgewertet werden, indem es zum verkehrsberuhigten Bereich (ähnlich Frau-Clara-Straße) ausgebaut wird. Statt des jetzt vorhandenen schmalen Gehwegs würde die Straße dann gleichzeitig zu einer attraktiven Verlängerung der Borbyer Uferpromenade. Dies ist inzwischen auch von der CDU gewollt.

Weiter plädiert die SPD für sogenannte Gemeinschaftszonen (shared space), in denen sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichrangig begegnen. Solche Zonen könnten an der Ecke Vogelsang/Prinzenstraße zwischen Karlstraße und Borbyer Apotheke entstehen sowie im Vogelsang zwischen Holzbrücke und Petersberg. In seiner Gesamtheit solle der Vogelsang zudem auf Tempo 30 gedrosselt werden.

Effekte auf den Durchgangsverkehr erhofft sich die SPD auch durch die „Nordumgehung“, die mit der Bundeswehrstraße (L26) bereits vorhanden ist, aber zu selten genutzt wird. Hier soll die Straßenführung von der Waabser Chaussee (Campingplatz-Verkehr) direkt auf die Bundeswehrstraße gelenkt werden und nicht - wie bisher - in gerader Linie in die Prinzenstraße.

Wie das genau aussehen kann, ist zurzeit noch offen. Und auch ein Termin für die Umgestaltung der Verkehrsführung, die bereits im städtischen Verkehrskonzept aufgenommen ist, steht noch nicht fest. Laut Matthias Paraknewitz, Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, hängt die Umsetzung der Planung nicht zuletzt von den finanziellen Mitteln des Landes ab.

Anlieger des Vogelsangs klagten in der Versammlung über zunehmenden Verkehr, Lastwagen, die dicht an den Häusern vorbeidröhnen, und überhöhte Geschwindigkeiten. Versuche, Camper und Bundeswehr-Angehörige dazu zu bewegen, die Umgehung zu nutzen, hätten bisher nicht gefruchtet, sagte Klaus Holzhäuser. Seine Forderung: „Der Durchgangsverkehr muss raus.“

Zu schnell wird nach Auffassung von Anwohner Gerhard Köster auch im Jungmannufer gefahren. Bei einer Verkehrskontrolle lagen seinen Angaben zufolge zehn Prozent der Fahrzeuge mit ihrer Geschwindigkeit über 59 Stundenkilometer. Er kritisierte, dass durch ein Gerichtsurteil die Tempo-Reduzierung auf 30 im Jungmannufer wieder aufgehoben wurde. Gerade im Sommer zur Strandsaison seien hier die Kinder gefährdet.

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