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Rendsburg Der Neubau ist im Zeitplan
Lokales Rendsburg Der Neubau ist im Zeitplan
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18:05 05.04.2019
Wolfgang Rüther, Direktor des Freilichtmuseums Molfsee (links) und Guido Wendt, kaufmännischer Geschäftsführer der Stiftung Landesmuseen, im neuen Empfangsgebäude des Frelichtmuseums Molfsee. Quelle: Ulf Dahl
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Molfsee

„Das Museum ist das Kompetenzzentrum für Volkskunde in Schleswig-Holstein“, sagt Guido Wendt, der kaufmännische Geschäftsführer der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf.

Der Entwurf für das neue Empfangs- und Ausstellungsgebäude stammt von einem Lübecker Architekturbüro, er setzte sich in einem anonymisierten internationalen Wettbewerb durch.

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Für die Dachkonstruktion wurden 1,8 Kilometer Holzballen benötigt

Seit dem Spatenstich am 30. März 2017 hat sich einiges auf der Baustelle getan. Im Herbst 2018 wurde Richtfest gefeiert. Das rautenförmige Holztragwerk im Inneren – ein Markenzeichen des Gebäudes – wurde errichtet. „Die Holzkonstruktion wurde von der Baufirma auf den Millimeter genau eingepasst“, so Wendt. Insgesamt seien 1,8 Kilometer Holzbalken in dem Tragwerk verbaut worden.

Das Projekt in Molfsee liegt im Zeitplan

Das 12 Millionen Euro teure Projekt liegt im Zeitplan, auch die Kosten sind nicht höher als geplant. „10 Millionen Euro sind für Neubau veranschlagt, eine Millionen für den Parkplatz und die Gestaltung des Geländes, eine weitere Million für die neue Ausstellung“, erklärt Wendt.

Video vom Neubau in Molfsee

Ausstellungen künftig auf 1350 Quadratmetern

Später wird das Gebäude neben einem Seminarraum und einem Bildungsbereich für die Museumspädagogik auf 1350 Quadratmeter Ausstellungen beherbergen. „Zwei Drittel der Fläche werden für die Dauerausstellung sein, ein Drittel für die wechselnden Sonderausstellungen“, sagt Museumsdirektor Wolfgang Rüther. Er freut sich bereits auf die Möglichkeiten, die der Neubau bietet. „Für eine moderne Ausstellung gibt es in den alten Häusern keine Möglichkeit. Der Neubau ist flexibler.“

Der Seminarraum soll auch von verschiedenen Gruppen genutzt werden können: „Der Bau wurde öffentlich finanziert und soll daher auch öffentlich nutzbar sein“, so Rüther. Der Kulturort Museum sei ein gesellschaftlicher Raum.

Baumpaten für das Außengelände gesucht

Nicht nur im Gebäude wird noch viel gearbeitet, auch das Gelände darum herum wird sich verändern. In einer gemeinsamen Aktion bitten das Museum und der Förderverein Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum um Spenden für 24 größere Bäume rund um den Museumsneubau, für die Baumpatenschaften übernommen werden können.

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Das 12 Millionen Euro teure Projekt ist im Zeitplan. Ende 2020 soll das neue Eingangs- und Ausstellungsgebäude des Freilichtmuseums Molfsee eröffnet werden.

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