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Rendsburg Erfahrungen für die Zukunft nutzen
Lokales Rendsburg Erfahrungen für die Zukunft nutzen
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12:08 18.08.2019
Von Florian Sötje
Jung trifft Alt: Der Chor der Grundschule an den Eichen eröffnete mit seinen Liedern die Feier zu 25 Jahren Seniorenbeirat in Kronshagen. Quelle: Florian Sötje
Kronshagen

So stand nach der Begrüßung durch Uwe Hartwig, Vorsitzender des Seniorenbeirats, ein Generationentreffen auf dem Programm. Der Chor der Grundschule an den Eichen eröffnete mit zwei Liedern den musikalischen Part des Nachmittags. Als Dank gab es Blumen für die Chorleiterin und Eisgutscheine für die Kleinen.

Politik sollte auf Erfahrungen zurückgreifen

Dass die Jüngeren von den Älteren auch auf andere Weise profitieren können, wurde in mehreren Reden des Tages deutlich. So wies Peter Schillberger, Vorsitzender des Landesseniorenrats, darauf hin, dass die Generation der über 60-Jährigen "eine besondere" sei. Sie habe ein großes Stehvermögen bewiesen und eine lange Lebenserfahrung vorzuweisen. "Daher sollten die politischen Entscheider auf diesen Pool zurückgreifen", sagte Schillberger.

Ü60 größte Bevölkerungsgruppe in Schleswig-Holstein

Zudem sei die Generation Ü60 mit mehr als 600.000 Senioren im Land mittlerweile die größte Bevölkerungsgruppe in Schleswig-Holstein. Diese Entwicklung wird sich in Kronshagen fortsetzen. So wird die Kommune laut Statistik immer älter. Nach Berechnungen der Bertelsmann-Stiftung nimmt der Anteil der über 80-Jährigen in der Gemeinde bis 2030 um 20 Prozent zu.

Für eine funktionierende Gesellschaft brauche es "alle Altersgruppen"

Ähnlich wie Schillberger äußerte sich Gudrun Rempe, Kronshagener Gemeindevertreterin und stellvertretende Kreispräsidentin. Damit Gesellschaft funktioniere, brauche es alle Altersgruppen. Und diese werde eben durch den Seniorenbeirat repräsentiert. "Die Gesellschaft wäre ohne dieses Ehrenamt um einiges älter", sagte Rempe.

Kleine und große Themen bewegen den Seniorenbeirat

Dass sich diese Arbeit häufig im Kleinen abspielte, betonte Cord Peter Lubinski, Kronshagener Ehrenbürger, bei seiner Festrede. "Es ist nicht die große Politik, es sind die kleinen Dinge die bewegt werden", sagte er - zum Beispiel der zu hohe Bürgersteig oder der zu lange Weg zum nächsten Postkasten. Und dennoch habe der Seniorenbeirat das Thema Wohnen im Alter in der Gemeinde von Anfang an im Blick gehabt und begleitet, so wie bei der aktuellen Diskussion um die Gestaltung des neuen Ortskerns. "Und da sind wir dann doch in der großen Politik angekommen", sagte Lubinski.

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