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Rendsburg Deshalb brauchen die VBK mehr Platz
Lokales Rendsburg Deshalb brauchen die VBK mehr Platz
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17:42 26.09.2019
Von Florian Sötje
Der Kabelmesswagen findet neben diversen Materialien als einziges Fahrzeug Platz in der VBK-Garage. Eigentlich sollten laut VBK-Geschäftsführer Joachim Kledtke alle Wagen so untergebracht sein. Quelle: Florian Sötje
Kronshagen

Sowohl im vergangenen Bauausschuss als auch in der Gemeindevertretung kritisierten SPD und UKW, dass der genaue Bedarf an Räumen und sonstiger Flächen nicht vorliege und man daher auch keinen B-Plan beschließen solle. VBK-Geschäftsführer Joachim Kledtke entgegnet, dass in den vergangenen drei Jahren in Zusammenarbeit mit einem Fachbüro ein detailliertes Raumprogramm für den Neubau erarbeitet worden sei. "Dafür ist hier von allen viel Zeit und Muße investiert worden", sagt Kledtke.

VBK "platzt aus allen Nähten"

Als er vor knapp 18 Jahren als Geschäftsführer angefangen habe, hätten die VBK 20 Mitarbeiter gehabt. Heute steuere man auf die 40 zu, sagt Kledtke."Wir platzen hier aus allen Nähten", sagt er. Kellerräume seien zu Büros umfunktioniert worden. Einen Besprechungs- oder Sozialraum gäbe es in der Form nicht.

In der Garage findet nur noch der Kabelmesswagen, dessen Messgeräte empfindlich auf klimatische Veränderungen reagieren, Platz. Eigentlich sollte die gesamte Fahrzeugflotte aus sieben Sprintern und fünf Pkw, darunter Einsatzfahrzeuge für Notfälle im Netzbetrieb, entsprechend untergebracht sein. Doch der Platz wird für die Lagerung von Transformatoren, Gaszählern, Kabeltrommeln oder Rohren benötigt. "Warum dann aus der Politik die Frage aufkommt, warum wir eine große Werkhalle benötigen, macht mich sprachlos und betrübt", sagt Kledtke.

Versorger will sich für die Zukunft richtig aufstellen

Man habe schließlich die Verantwortung für einen sicheren Netzbetrieb. Kürzlich setzten sich die VBK bei der Konzessionsvergabe für die Strom- und Gasversorgung in Kronshagen für die nächsten 20 Jahre durch. "Diesen Auftrag erfüllen wir gerne. Aber dann muss man uns auch machen lassen", sagt Kledtke.

Versorgungswirtschaft und Energiepolitik hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten "extrem verändert". "Vor zwei Jahren gab es etwa 12.500 gesetzliche Verordnungen, die wir bei unserer Arbeit beachten müssen. Heute sind es schon mehr als 13.000", sagt Kledtke.

Erweiterung am Ortskern ist nicht möglich

Höhere Anforderungen in Form von neuen Vorschriften und regelmäßigen Zertifizierungen, der Zuwachs an und die Weiterentwicklung von Mitarbeitern sowie ein stetiger Kampf auf dem freien Energiemarkt: Um diesen Entwicklungen zu begegnen, will Kledtke die VBK "leistungsfähig und zukunftsorientiert" aufstellen. Das ist am heutigen Standort aber nicht möglich. "Unser ursprünglicher Wunsch war es, sich hier zu vergrößern. Doch die Ortskernplanung sieht das nicht vor", sagt Kledtke.

Steuerungsbüro soll für Entlastung bei der Planung sorgen

Deshalb habe man in den vergangenen Jahren stetig die Planungen für den Neubau an der Claus-Sinjen-Straße vorangetrieben. "Das hat so manche Aufgabe in den Hintergrund gerückt, und das muss aufhören", sagt Kledtke. Entlastung wünscht er sich daher von einem Steuerungsbüro, dass den weiteren Bau- und Planungsprozess übernimmt. Die Entscheidung über die Einsetzung eines Steuerungsbüros vertagte die Gemeindevertretung allerdings am Dienstagabend.

Ursprüngliches Bauvorhaben um ein Drittel reduziert

Angesprochen auf die Dimensionen des Bauvorhabens berichtet Kledtke, dass man die ursprünglichen Höhen und Längen der Gebäude bei der Planung bereits um ein Drittel reduziert habe. Auch bei den Anliegern sehe er "kein geschlossenes Bild der Ablehnung". "Da gibt es durchaus eine differenzierte Meinung", sagt Kledtke, der sich wünscht, dass die Planungen "auch im Sinne der Mitarbeiter" weiter vorangetrieben werden.

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