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17:17 08.11.2019
Von Beate König
Elke Briesemeister (hinten links) und Alicja Pastuszka-Koczar (hinten rechts) gehören zum Lehrerteam, das beim Schüleraustausch der Nortorfer Gemeinschaftsschule und der Schule aus Suszec in Polen die bestens gelaunten Schüler betreute. Quelle: Beate König
Nortorf

Grenzüberschreitende Freundschaften sind beim Schüleraustausch zwischen der Gemeinschaftsschule Nortorf und der polnischen Szkole Podstawowa aus Suszec geschmiedet worden. Bei der Abfahrt rollten bei den Zwölf- bis 14-Jährigen Abschiedstränen.

Touren in die Hansestädte Lübeck und nach Hamburg, gemeinsamer Unterricht und Aktionen wie eine Schnitzeljagd und Batiken schweißten die Schüler aus Deutschland und Polen zusammen.

Polnische Schüler sprachen teilweise Deutsch

„In diesem Jahr sind viele Freundschaften entstanden“, sagten Alla Pufahl und Elke Briesemeister, Lehrerinnen der Gemeinschaftsschule, die mit den Lehrerinnen Alicja Pastuszka-Koczar und Monika Zaklos aus Suszec den Austausch organisiert hatten. Die Schüler genossen das Eintauchen in die jeweils andere Kultur.

Ab dem 24. September war in der Woche an der Schule in Suszec der Kontakt zwischen 18 Nortorfer Schülern aus vier Klassen und den polnischen Gastgebern entstanden. Das Internet schaffte zwischen den Schülern enge Verbindungen. Die Jugendlichen nutzten eine WhatsappGruppe, in der sie sich privat verabredeten. Ein Stadtbummel und eine Schlafparty machten einer Mädchengruppe Spaß.

„Der Austausch ist toll!“, sagte Sophie (13). Die Verständigung klappte. Die polnischen Schüler sprachen teilweise Deutsch, ansonsten sei Englisch die Sprache der Wahl. „Ich hab nicht gedacht, dass es geht, aber ich habe einfach losgeredet“, erzählt Amelie (13).

„Wir wollen wieder nach Polen zu Besuch kommen!“

Gosia (13) aus Suszec gefiel die Begegnung über Ländergrenzen hinweg. Der Lerneffekt überraschte sie: „Inzwischen denke ich entweder auf Deutsch oder auf Englisch.“ Die Nortorfer waren sich sicher: „Wir wollen wieder nach Polen zu Besuch kommen!“

Der Bedarf, Austauschprogramme für Jugendliche anzuschieben, um die Völkerverständigung zu verbessern, scheint nach mehr als 70 Jahren ohne Krieg eher gering. Doch der Eindruck täuscht. Als der Austausch 2017 das erste Mal geplant wurde, habe es bei einigen Großeltern noch Vorbehalte gegeben, sagte Alicja Pastuszka-Koczar. Der Kontakt mit den Schülern aus Nortorf konnte die Einstellung ändern.

Der Austausch wurde vom Deutsch-polnischen Jugendwerk (DPJW), dem Schulverband, dem Förderverein der Schule und dem Lions Club unterstützt.

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