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Rendsburg Ferienbetreuung erstmals in der "Pfütze"
Lokales Rendsburg Ferienbetreuung erstmals in der "Pfütze"
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14:55 11.07.2019
Von Sorka Eixmann
Leefke, Leni, Lenja, Emma, Amanda und Paula (von links) haben viel Spaß bei der Ferienbetreuung in der Offenen Ganztagsschule. Quelle: Sorka Eixmann
Flintbek

In der Einfahrt zum Haus der Jugend ist es laut, dort fahren kleine Karts in vorgezeichneten Straßen hin und her, ab und zu hupen die Nachwuchs-Fahrer, wenn Fußgänger die "Straßen" kreuzen. Drinnen ist es nicht viel ruhiger - Kinderstimmen, Lachen, ab und zu Gepolter, kein Wunder: "Wir haben bis zu 80 Kinder in der Ferienbetreuung", sagt Dagmar Heinzke, die sich mit ihrem Team um die Kinder kümmert. Früher in den Räumen der Schule am Eiderwald, in diesem Jahr bis auf Weiteres im Haus der Jugend an der Bahn.

Das Außengelände am Haus der Jugend hat viel zu bieten

Und das gefällt Heinzke und deren Kollegin Marina Konicz, denn: "Das Außengelände ist fantastisch. Da können die Kinder so viel machen und erleben, das gefällt uns sehr gut", betont Heinzke. Seit 2001 besteht eine Ferienbetreuung in der Gemeinde Flintbek, Bürgermeister Olaf Plambeck kann sich noch gut an die Anfänge erinnern. "Das Angebot haben wir erstmals Ostern 2001 gemacht. Damals hatten gerade mal sieben Eltern ihre Kinder angemeldet", sagt der Verwaltungschef.

Im Lauf der Jahre hat sich die Ferienbetreuung der Offenen Ganztagsschule (früher Betreute Grundschule) schnell einen Namen gemacht. "Wir haben einen Info-Abend in der Schule organisiert, danach kommen dann immer die verbindlichen Anmeldungen", betont Heinzke. Denn im Gegensatz zu Ferienspaßangeboten von privaten Anbietern richtet sich die Ferienbetreuung nur an die Flintbeker Schüler, die auch sonst in der Schule in der Betreuung sind.

Im Außenbereich hat Betreuer Guy Freese das Sagen, bei ihm geht es gerade kunterbunt zu. "Die Kinder sollen sich selbstständig entwickeln und auch Ideen haben. Zurzeit dreht sich alles um den Zirkus", erläutert Freese. Die siebenjährige Lenja nickt. "Es macht super viel Spaß, wir machen gleich noch eine Vorführung", sagt sie und ruft nach Freundin Paula. "Ich bin Zauberer und Direktorin", erklärt die ebenfalls Siebenjährige.

Bis zu 80 Kinder pro Woche nehmen an der Betreuung teil

Dann wird erst mal eine Runde geturnt vor der kleinen Manege. Handstand, Radschlagen und Purzelbäume gehören zum Repertoire der "Zirkuskinder". "Für solche Aktionen ist das Außengelände wie gemacht", schwärmt Heinzke. Weitere Aktionen gelten der Forschung: "Wir haben extra Kescher und Becherlupen angeschafft, um die Natur auch nah erleben zu können."

Bei schlechtem Wetter gibt es auch im Gebäude viele Angebote. "In den vergangenen Tagen haben wir schon Sportbeutel mit dem Kiel-Panorama bedruckt. Auch wurden Leuchttürme gebastelt", zählt Heinzke auf und zeigt die fertigen Exemplare.

Wie gut die Ferienbetreuung besucht wird, machen Zahlen deutlich. "In der ersten Woche haben wir 78 Anmeldungen, in der zweiten sogar 80 und in der dritten 60. Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse kommen zu uns", fasst Dagmar Heinzke zusammen. Ein erfolgreiches Projekt, das auch in der neuen Heimat wohl erfolgreich bleiben wird.

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