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Rendsburg Neuer Chefarzt für Notaufnahmen
Lokales Rendsburg Neuer Chefarzt für Notaufnahmen
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13:34 06.03.2019
Neues Team an der Imland-Klinik in Rendsburg (von rechts): Chefarzt der zentralen Notaufnahme Thomas Fleischmann, medizinische Geschäftsführerin Anke Lasserre und Konstantinos Wengsierski, pflegerischer Leiter der Notaufnahme, arbeiten ab 1. April zusammen.. Quelle: Beate König
Rendsburg

Fleischmann reorganisierte bereits Notaufnahmen in Zürich, Saarbrücken und in der Westküstenklinik in Heide. Fleischmann ist Facharzt der Allgemeinmedizin und europäischer Facharzt für klinische Notfallmedizin. „Die Notaufnahme in Rendsburg hat landesweit einen guten Ruf“, erklärte Thomas Fleischmann. 30000 Notfallpatienten nimmt die Klinik in Rendsburg jährlich auf, 15000 die Klinik in Eckernförde.

Es gibt zwei Schockräume

In Rendsburg versorgen rund 30 Mitarbeiter die Erkrankten. Die Fachärzte seien 24 Stunden erreichbar. Die Ausstattung in der zwölf Plätze großen Station mit Geräten sei gut, bewertete Fleischmann. Computertomographie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT), Herzkatheter und Notfallendoskopie stehen parat. Es gibt zwei Schockräume.

Eckernförde soll die Notaufnahme eine Basisversorgung vorhalten

Thomas Fleischmann will die stationären Notaufnahmen in beiden Standorten gemäß des Beschlusses des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) der Kostenträger, Krankenkassen, Patientensprecher und Bundesländer jeweils zu einer eigenständigen Fachabteilung mit unabhängiger Leitung umbauen. Der Beschluss, der im Januar 2019 Gesetzeskraft erlangte, sieht drei mögliche Stufen der Notfallversorgung vor. In Eckernförde soll die Notaufnahme eine Basisversorgung vorhalten, in Rendsburg soll die erweiterte zweite Stufe der Notfallversorgung angeboten werden. Sie umfasst unter anderem, dass binnen zehn Minuten eine erste Diagnose gestellt wird und binnen 30 Minuten ein Facharzt beim Patienten ist.

Aufbau eines integrierten Notfallzentrums

Als weitere organisatorische Aufgabe sieht Fleischmann den Aufbau eines integrierten Notfallzentrums (Inz) in Rendsburg. Er rechnet damit, das im Mai ein Gesetz dazu verabschiedet wird. Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenhäuser sollen die Inz gemeinsamen betrieben.
Vorgänger des Chefarztes war Klaus Völkel.

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Von König Beate

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