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Rendsburg Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Lokales Rendsburg Zusammenarbeit auf Augenhöhe
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16:01 20.05.2019
Bei dem Wahlergebnis lässt es sich strahlen: Dirk Hagenah (links) wurde zum Ortswehrführer und Jürgen Greiwing zu seinem Stellvertreter in der neuen Feuerwehr Flintbek gewählt. Quelle: Sorka Eixmann
Flintbek

Wehrführer Dirk Hagenah konnte sich über sein Wahlergebnis freuen (53 von 57 Stimmen), auch die Stimmenabgabe für seinen Stellvertreter Jürgen Greiwing war deutlich: Er bekam 46 Stimmen.

Beide sind in Sachen Feuerwehr keine Unbekannten. Dirk Hagenah ist 39 Jahre alt und im April 1994 in die Jugendfeuerwehr eingetreten, seit Oktober 1996 ist er aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Großflintbek und bereits seit 2009 deren Ortswehrführer. Für den Hauptbrandmeister zählt eines: „Wichtig ist mir als erstes die Unterstützung der Gemeinde Flintbek bei der Aufgabe der Sicherstellung des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im Gemeindegebiet“, erklärt Hagenah. Und betont: „In Bezug auf die Zeit nach der Fusion ist mir die Zusammenarbeit der Kameraden untereinander wichtig. Wir sind alle für die gleiche gute Sache dabei, und die letzten Einsatz- und Ausbildungsdienste haben es schon gezeigt, dass die Zusammenarbeit gut klappt. Das möchte ich erhalten und die Kameradschaft untereinander weiter ausbauen.“

Die Werbung neuer Mitglieder ist ein Ziel

Weitere Ziele: Die Werbung neuer Mitglieder. Auch die Ausbildung ist ein wichtiges Thema für den Ortswehrführer: „Beispielhaft sind wir aktuell in der Beschaffung der für die Gemeinde Flintbek notwendigen Drehleiter, dazu kommt dann der Anbau. Es bleibt spannend.“ Für ihn steht fest: „Eine Ortswehrführung ist nur so gut, wie ihre Mannschaft, die hinter ihr steht.“

Auch Jürgen Greiwing hat viel Erfahrung, der 40-Jährige trat 1992 in die Jugendfeuerwehr Molfsee und gehörte 1994 zu den Gründungsmitgliedern der Jugendfeuerwehr Flintbek. Seit 1995 gehört er der Wehr Großflintbek an, für den Hauptbrandmeister ist eines wichtig: „Die Sicherheit der Bürger in unserer Gemeinde und der Zusammenhalt innerhalb der Wehr“, betont Grewing.

Der Umgang auf Augenhöhe

Dazu gehören für ihn auch ein freundschaftlicher Umgang auf Augenhöhe mit Jung und Alt sowie eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Vorstand. „Ich hoffe, dass die Zusammenführung der beiden Wehren weiterhin so gut funktioniert“, erklärte Jürgen Grewing. Für ihn steht fest: „Vor uns liegt eine spannende aber auch arbeitsreiche Zeit. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen gewählten Vorstand.“

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Von Sorka Eixmann

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