Ehrenmal weicht für Feuerwehrhalle in Reesdorf
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Rendsburg Ehrenmal weicht für Feuerwehrhalle
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20:03 17.03.2020
Von Sven Tietgen
Bernd Jamrath zeigt die kleine Feuerwehrgarage, die nicht mehr den Anforderungen der Feuerwehr-Unfallkasse entspricht. Quelle: Sven Tietgen
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Reesdorf

„Es gibt keine Mittel mehr über die Feuerschutzsteuer, wir werden den Anbau über Kredite finanzieren“, kündigte der Bürgermeister Bernd Jamrath nach der Gemeindevertretersitzung an. Die Entscheidung für das Bauprojekt fiel einstimmig, die Reesdorfer sehen auch vor dem Hintergrund der auf 25 Aktive gestiegenen Zahl von Feuerwehrleuten Handlungsbedarf. Aktuell steht nur eine Garage für das vor 15 Jahren angeschaffte Feuerwehrauto und die Einsatzkleidung zur Verfügung.

Fehlende Umkleide- und Sanitärräume moniert

Vertreter der Feuerwehr-Unfallkasse hatten bei einem Besuch fehlende Umkleide- und Sanitärräume moniert. Eine neue Fahrzeughalle in Form eines Anbaus an das Dorfgemeinschaftshaus soll die Lösung bringen. Das vom Bordesholmer Architekten Ralf Dieter Ladwig geplante Bauwerk umfasst knapp 100 Quadratmeter Fläche und ist 4,40 hoch. Dort können neben dem Einsatzfahrzeug in einem Abstellraum auch Utensilien für Dorfveranstaltungen gelagert werden. In der Feuerwehrgarage und im angrenzenden Dorfgemeinschaftshaus sind nach Geschlechtern getrennte Umkleideräume sowie Duschen und Toiletten vorgesehen.

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Zunächst hatten die Gemeindevertreter überlegt, nur einen kleinen Anbau für Umkleide- und Sanitärräume zu errichten. „Die Garage ist aber auf Dauer zu klein, unser Feuerwehrauto passt gerade so hinein, die Dachantenne muss jedes Mal heruntergebogen werden“, erzählte Jamrath. Ein Nachfolgefahrzeug wird wegen des dann nötigen Wassertanks auf jeden Fall größer sein. Zusätzlich muss der Sirenenmast versetzt werden. Betroffen ist außerdem das Ehrenmal für die in den Weltkriegen gefallenen Soldaten aus dem Dorf.

Ehrenmal zieht um

Die Gedenkstätte soll wenige Meter weiter nördlich neu errichtet werden. Angedacht ist eine Neugestaltung mit Sitzgelegenheiten. „Dort könnten zukünftig Fahrrad-Touristen eine Pause einlegen“, sagte der Bürgermeister. Im Gespräch ist zudem eine Grillstation. Im Zuge des Anbaus ist auch ein neuer Fußboden und neues Mobiliar ins Dorfgemeinschaftshaus geplant. Wann die Bauarbeiter anrücken, ist noch offen. Zunächst wird ein Architektenvertrag geschlossen, dann steht das Ausschreibungsverfahren an.

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