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Rendsburg Ein Haus mit viel Geschichte(n)
Lokales Rendsburg Ein Haus mit viel Geschichte(n)
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16:03 11.06.2009
Gettorf

Damit sich Passanten über die Geschichte des Hauses informieren können, ließ Claus Schmidt, Ehemann von Hausbesitzerin Irmgard Schmidt, geborene Rubinke, jetzt einen Schaukasten anfertigen (die KN berichteten). Gestern wurde die Info-Tafel im Beisein von ehemaligen Hausbewohnern und Bürgermeister Jürgen Baasch eingeweiht.

Das Wohn- und Geschäftsgebäude ist die Geburtsstätte der Firma Adolf Witte Elektro- und Hochfrequenztechnik. Rosemarie Witte (heute 85) und ihr Mann Adolf bezogen 1948 für eineinhalb Jahre eine Wohnung im Haus Mühlenstraße 1. Im selben Jahr wurde ihr Sohn Christian geboren. Adolf Witte, genannt Obbi, und sein Bruder Hans reparierten in der Küche Elektrogeräte. Daraus entstand ein Unternehmen, das heute seinen Sitz im Gewerbegebiet hat und rund 50 Mitarbeiter beschäftigt.

Auch Ilse Quander, eine Cousine von Christian Witte, hat ihre Wurzeln in der Mühlenstraße 1. „Ich bin dort 1955 geboren worden - in der guten Stube“, erzählte sie.

Bürgermeister Jürgen Baasch, der im Spritzengang aufwuchs, wo er heute noch wohnt, wurde als Schuljunge von seiner Mutter häufig zum Einkaufen geschickt. Bei Willi Rubinke, dessen Lebensmittelgeschäft sich im Erdgeschoss - heute Boutique „Männersache(n)“ - des Hauses Mühlenstraße 1 befand, holte er zum Beispiel Zucker und Mehl. „Das wurde lose verkauft; die Papiertüten wurden mehrfach benutzt“, erinnert sich Baasch.

Im ersten Obergeschoss wohnt heute Jürgen Schmidt-Wedehase, der Sohn von Claus und Irmgard Schmidt, mit seiner Frau Nina Wedehase. Im ausgebauten Dachgeschoss leben Torsten Wendt und Sigrid Eisenberger. Wendt, der in Warleberg eine Druckerei betreibt, war es auch, der im Auftrag von Claus Schmidt die Info-Tafel anfertigte.

bki

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