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Rendsburg Ein Traum geht in Erfüllung
Lokales Rendsburg Ein Traum geht in Erfüllung
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13:47 11.06.2009
Gettorf

In welchem Bundesstaat sie ab August wohnen wird, erfährt Finja Köster erst noch. „Noch kann ich von Alaska bis Hawaii überall landen“, erzählt die 16-Jährige, der Minnesota wegen der Seen gefallen würde. Doch der Bundesstaat ist für die Gymnasiastin eigentlich zweitrangig, „Hauptsache die Gastfamilie ist nett“.

Ihr Stipendium erhält Finja Köster durch das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA. Dazu hatte die Zehntklässlerin eine Bewerbung an die Austauschorganisation Youth For Understanding geschickt, die eine Vorauswahl traf. Dabei landete die Gettorferin unter den letzten vier Kandidaten. Schließlich fiel die Wahl des Bundestagsabgeordneten Otto Bernhardt (CDU) auf sie: „Die Stipendiaten müssen keine Einser-Kandidaten sein, sondern vor allem auf Menschen zugehen können, weil sie ja kleine Botschafter unseres Landes sind.“

Finja Köster kann nicht nur auf Menschen zugehen, sondern ist auch noch eine Einser-Kandidatin: Die Schülerin ist eine ausgebildete Teamerin, die Jugendgruppen leiten darf, und hat in Englisch eine Eins im Zeugnis. „Ich möchte die englische Sprache am liebsten perfekt beherrschen, wenn ich zurückkomme“, kündigt Finja Köster an, die sich mit englischsprachigen Büchern („Harry Potter“) und Fernsehkanälen (CNN) auf ihr Auslandsjahr vorbereitet. Die Teenagerin ist zielstrebig und ehrgeizig, weshalb sie der „American Way of Life“ fasziniert: „Die Einstellung, dass man es vom Tellerwäscher bis zum Millionär schaffen kann, finde ich gut“, erklärt Finja Köster. Denn sie selbst möchte später gern Karriere machen. Die 16-Jährige plant, Politik und Geschichte zu studieren, um Journalistin zu werden. Deshalb interessieren Finja Köster auch die jüngsten politischen Strömungen nach der Wahl von US-Präsident Barack Obama. „Ich bin ja gespannt, wie meine Gastfamilie eingestellt ist.“

Außerdem freut sich die Stipendiatin auf die High School. „Ich finde es klasse, dass in den USA eine ganze Schule ihre Mannschaften beim Sport anfeuert“, sagt die Gettorferin, die in ihrer Freizeit gern reitet, Volleyball spielt und bis vor Kurzem auch Leichtathletik betrieben hat. Dennoch falle ihr der zeitweise Abschied von ihrer Heimat nicht leicht, gesteht Finja Köster, für die mit dem Stipendium ein Traum in Erfüllung geht. „Auch meine Eltern, die mich immer unterstützen, freuen sich mit mir.“

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