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20:00 14.06.2013
Von Hans-Jürgen Jensen
Er ist als Vorsitzender des Senats vorgesehen: Thomas Krabbes, der Chef der CDU-Fraktion. Quelle: Paul Wagner
Rendsburg

Dass der Plan für Irritationen sorgen könnte, ist den Politikern schon klar. Deswegen sollte er bis Dienstag in der Schublade bleiben. Dann wollen die Fraktionschefs das Vorhaben der Presse samt Erklärung vorstellen. In ihrem Namen hat Thomas Krabbes eingeladen.

Der CDU-Fraktionschef ist als Chef des neuen Senats vorgesehen. Der 1998 abgeschaffte Senat soll nach dem Plan den Hauptausschusses ersetzen. Stadtpräsidentin soll die bisherige Bürgervorsteherin Karin Wiemer-Hinz (SPD) werden.

Der schöne Zeitplan ist aber geplatzt, weil die Stadtverwaltung die Tagesordnung samt Unterlagen für die konstituierende Sitzung ins Internet gestellt hat. Der Punkt 9 hat es in sich, es geht um die Änderung des Paragrafen 3 der Hauptsatzung: Den Vorsitz der Ratsversammlung solle eine Stadtpräsidentin oder ein Stadtpräsident führen. Der wieder eingeführte Senat solle neun Mitglieder zählen. Nun ist die Sache öffentlich.

Dennoch will Krabbes am Zeitplan festhalten. Den Ärger „müssen wir bis Dienstag aushalten“. Einstweilen ist er bemüht, die Sache wenigstens halbwegs unter Kontrolle zu halten. „Das ist kein jetzt-tun-wir-uns-mal-was-Gutes.“ Hinter dem Plan stehe „strategisches Denken“, versichert der Christdemokrat. Dass Erklärungsbedarf besteht, sei klar. Es gehe nicht um neue Titel. „Wir füllen das mit neuem Leben.“ Wie das aussehen soll? „Das erklären wir am Dienstag.“

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