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Rendsburg Eine „Perle“ für den Sportboothafen?
Lokales Rendsburg Eine „Perle“ für den Sportboothafen?
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16:35 16.02.2009
Eckernförde

Die Idee ist so außergewöhnlich wie interessant: Im Sportboothafen an der Hafenspitze möchte der Hafenbetreiber und -investor ein Ausflugslokal im Stil der Jahrhundertwende errichten. „Damit der Hafen auch in Zukunft viele Segler anlockt und bei den Sportschiffern beliebt bleibt, wollen wir investieren und die Aufenthaltsqualität verbessern“, erklärt Jaich die Hintergründe des geplanten Bauvorhabens. Er verspricht sich von der Aufwertung des maritimen Flairs mehr Attraktivität für die gesamte Hafenpromenade.

Die örtliche Politik teilt diese Auffassung nur bedingt. Im nicht öffentlichen Teil der jüngsten Bauausschusssitzung gab es bei einer Vorstellung des Projektes Vorbehalte und kritische Anmerkungen seitens der Parteienvertreter. Man war der Auffassung, dass das Bauvorhaben städtebaulich und architektonisch noch verfeinert werden müsse. Allerdings, so sagte Bürgermeister Jörg Sibbel auf Nachfrage, habe sich der Investor kein striktes Nein abgeholt. Zum jetzigen Zeitpunkt habe es allerdings auch kein klares Ja gegeben.

Jaich will sich von den Vorbehalten nicht abschrecken lassen. „Wir sind fest zum Bau entschlossen und warten nur auf grünes Licht der Stadt“, sagte er gegenüber unserer Zeitung und fügte hinzu: „Wir können nicht warten bis irgendwann eine grundsätzliche Entscheidung zur Bebauung der Hafenspitze fällt. Wir wollen unseren Hafen jetzt verschönern und aufwerten.“ Nach seinen Angaben hat er im Ausschuss zwei Standorte im Areal des Yachthafens vorgeschlagen. Beide sehen ein Pfahlgebäude mit einer Grundfläche von etwa 100 Quadratmetern und einer Terrassenfläche von 70 Quadratmetern vor. „Es soll nach unserer Idee - neben dem Seglertreff - ein Gebäude für alle Eckernförder werden, in dem man das Treiben im Hafen und auf der Ostsee hautnah miterleben kann. Nachmittags bei Kaffee und Kuchen, abends bei einem Glas Bier oder Wein“, meint Jaich. Im Rahmen des Projektes beabsichtigt der Hafenbetreiber, die vorhandenen Gebäude - das Hafenmeisterhaus und den Sanitärtrakt - optisch dem Pfahlbau anzupassen.

Das in Kappeln ansässige Unternehmen „im-jaich-Yachthäfen“ betreibt mittlerweile neun Häfen an der Ostsee. Eines der aktuellen Projekte ist ein „Umwelthafen“ in Gustow auf Rügen. Attraktion des ökologischen Hafens werden ebenfalls Pfahlbauten sein.

„Wir hoffen, die Stadt mit unserer großen Erfahrung im Hafenbetrieb und in der Gastronomie überzeugen zu können“, unterstreicht Jaich die „Bodenständigkeit“ seines Vorhabens für den Standort Eckernförde.

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