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Rendsburg Reifen in der Schiffsschraube
Lokales Rendsburg Reifen in der Schiffsschraube
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12:52 16.05.2017
Von Hans-Jürgen Jensen
Auf der Fahrt zum Einsatzort hat sich vermutlich ein Tampen in die Schiffsschraube der "Falckenstein" gewickelt. Taucher sind derzeit im Wasser. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Die Fähre ist um 7 Uhr von ihrem Liegeplatz auf dem WSA-Bauhof an der Blenkonsopstraße in Rendsburg gestartet. Auf dem Weg zum Einsatzort hat sich dann nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Treibgut in die Schraube gewickelt. Zunächst war das WSA von einem Tampen ausgegangen. Am Mittag stand nach Angaben der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel, der Eigentümerin der "Falckenstein", fest: Es war ein alter Autoreifen.

Taucher im Einsatz

Mit Mühe und Not hatte das Schiff es noch am frühen Morgen geschafft, zum Anleger neben dem Schwerlasthafen Rendsburg Port zu kommen. Danach war eine Spezialfirma im Einsatz, um die Schraube wieder zu befreien - unter anderem mit einem Taucher. Um 11.45 Uhr war der Schaden repariert und die Fähre konnte wieder pendeln, erklärte Ansgar Stalder, der Betriebsleiter der Schlepp- und Fährgesellschaft.

Tägliche Kosten von 2200 Euro

Seit Sommer vergangenen Jahres ist die "Falckenstein" als Ersatz für die zerstörte Schwebefähre im Einsatz. Seit Ende April kreuzt sie viertelstündlich nach dem Fahrplan der Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal. Nach wie vor sind nur wenige Passagiere an Bord. Wegen täglicher Kosten von 2200 Euro steht der Pendeldienst der "Falckenstein" in der Kritik.

Wenige Passagiere trotz Fahrplan

Verantwortlich für den Einsatz ist eine gemeinsame Arbeitsgruppe von WSA, Osterrönfeld, Rendsburg und dem Kreis Rendsburg-Eckernförde. Sie soll  Ende Mai wieder zusammenkommen. Angesichts der schlechten Passagierzahlen will das WSA aber ein schnelleres Treffen. "Die Zahlen sind so bemerkenswert, dass wir als WSA gerne kurzfristig mit dem Arbeitskreis zusammenkommen wollen", sagte WSA-Sprecher Matthias Visser am Dienstag.

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