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Rendsburg Neubau soll fast 11,5 Millionen kosten
Lokales Rendsburg Neubau soll fast 11,5 Millionen kosten
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16:38 21.05.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Im neuen Gewerbegebiet Rendsburg-Süd soll die Feuerwehrtechnische Zentrale samt Löschzug Gefahrgut und Büros für Mitarbeiter der Kreisverwaltung entstehen. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Die neue Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) des Kreises samt Löschzug Gefahrgut im Gewerbegebiet Rendsburg-Süd soll größer werden.

Teil der Kreisverwaltung zieht ins FTZ

Jetzt soll auch der Fachdienst Feuerwehr und Katastrophenschutz aus der Kreisverwaltung an der Rendsburger Kaiserstraße in den Neubau einziehen, erklärt Kreis-Bauamtsleiter Sebastian Hetzel. Daneben brauche auch die FTZ mehr Platz. 

Nach dem jetzigen Konzept habe das Gebäude eine Nutzfläche von rund 2900 Quadratmetern, das seien 200 mehr als zuletzt geplant.

FTZ könnte noch teurer werden

Steigende Baupreise machen nach Hetzels Worten mit 1,24 Millionen Euro den Großteil der Kostensteigerung aus. Grund dafür sei ein späterer Baubeginn. Es handele sich um eine Prognose. Ein weiteres Ansteigen des Preises sei nicht ausgeschlossen.

Der Bau der neuen FTZ soll Ende 2020 beginnen und im Jahr 2022 fertig sein. Die Feuerwehrtechnische Zentrale ist zurzeit in der Berliner Straße in Rendsburg untergebracht, der Löschzug Gefahrgut (LZ-G) hat seinen Standort in der Graf-von-Stauffenberg-Straße.

Am Anfang stand ein Brandbrief

Die Diskussion über die Zukunft der Feuerwehrtechnischen Zentrale begann Ende 2017 mit einem Brandbrief des Kreis-Gemeindetags über unzumutbare Zustände am Standort in der Berliner Straße.

Zunächst plante die Kreisverwaltung nur eine Sanierung des FTZ-Gebäudes und des LZ-G. Dagegen machte vor allem Grünen-Fraktionschef Armin Rösener Druck.

Kreistag entschied

Sie forderten einen Neubau mit FTZ und LZ-G unter einem Dach. Eine Sanierung sei keine Lösung für die Zukunft. Am Ende entschied sich der Kreistag für einen Neubau.

Das Grundstück für den Neubau kaufte der Kreis. 930.000 Euro habe der Kreis für das gut zwei Hektar große Gelände im Gewerbegebiet Rendsburg-Süd gezahlt. Die Fläche liege dort am südwestlichen Rand. Eigentümer war die Rendsburg Port Authority (RPA), der auch der nahe gelegene Schwerlasthafen gehört. Der Kreis ist über seine Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu einem Drittel an RPA beteiligt.

Die Kreisverwaltung rechnet mit einer 18-monatigen Bauzeit.

Die FTZ-Spezialisten prüfen, füllen und testen Atemluftflaschen der Feuerwehren im Kreis, waschen und reparieren Schläuche. Bei Großfeuern versorgen sie die Wehren mit neuen Luftflaschen und Schläuchen. Der Löschzug Gefahrgut ist eine Art Freiwillige Feuerwehr des Kreises, die bei Unfällen mit Chemikalien und gefährlichen Stoffen ausrückt.

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