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Rendsburg Erweiterung als Anbau beschlossen
Lokales Rendsburg Erweiterung als Anbau beschlossen
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15:25 06.03.2020
Von Sven Janssen
Bürgermeister Manfred Kaiser, (KGW) zeigt, wie der neue Anbau der Feuerwehr aussehen soll. Quelle: Sven Janssen
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Schierensee

„Ein Anbau an das Dorfgemeinschaftshaus ist die einzig mögliche Lösung, auch wenn meines Erachtens ein Neubau die bessere Variante wäre“, machte Bürgermeister Manfred Kaiser (KWG) bei der Sitzung der Gemeindevertretung deutlich. Man habe zwar darüber nachgedacht, einen eigenständigen Neubau zu schaffen. Dafür sei in Schierensee aber kein Platz.

Enge Grenzen verhindern Neubau

„Der Bebauungsplan von 1998 zieht so enge Grenzen um die Gemeinde, dass wir nirgendwo ein neues Feuerwehrgerätehaus bauen könnten“, sagte Kaiser. Auch wenn der Plan den heutigen Gegebenheiten nicht mehr entspreche, sei er nach wie vor gültig. Eine Änderung, die auch die Erstellung eines Flächennutzungsplanes erfordere, würde den Gemeindehaushalt erheblich belasten.

Zwei neue Fahrzeuge brauchen Platz

Schon zum Jahresende werde das neue MLF erwartet, das den alten Vorgänger ablöst, aber nicht mehr in die Fahrzeughalle passt. Rund 200.000 Euro investiert die Gemeinde dafür. 30 Prozent werden voraussichtlich vom Kreis gefördert, weitere 50.000 Euro bekam die Gemeinde gespendet. Für weitere 75.000 Euro soll noch ein gebrauchter GWL folgen, für den es ebenfalls keinen Stellplatz gäbe.

Anbau für eine halbe Million Euro

Rund 500.000 Euro kalkuliert Architekt Mario Neu für den Anbau samt Ausstattung. Ein kleiner Teil des Gebäudes muss dafür abgerissen werden, um an der rechten Seite von der Straße aus gesehen zwei neue Fahrzeughallen anzubauen. Vor den Hallen muss eine noch einmal so große Aufstellfläche geschaffen werden. „Die Bäume dafür haben wir schon gefällt“, sagte Kaiser. Die alte Fahrzeughalle soll künftig ein Umkleideraum werden. Alltagskleidung und Einsatzkleidung werden in getrennten Fächern in den neuen Schränken untergebracht. Im rückwärtigen Bereich des Gebäudes entstehen ein Damenumkleideraum, ein Raum für Atemschutzgeräte und Lagerräume.

Zum Jahresende soll alles fertig sein

Läuft alles nach Plan, dann könnte in zwei Wochen der Bauantrag gestellt werden und im Juni mit dem Bau begonnen werden. „Wenn alles gut läuft, könnte das Gebäude zum Jahresende fertig sein“, sagte der Architekt. Die Gemeindevertretung gab einstimmig grünes Licht.

Die Kosten könnten noch steigen

„Ob es bei den geschätzten Kosten bleibt, ist noch nicht abzusehen“, sagte Kaiser. Das hänge sehr von den Ausschreibungen ab. Bevor mit dem Bau begonnen werde, müssten viele Vorarbeiten erledigt werden. Auch hier sieht der Bürgermeister noch Sparpotenzial. „Wir müssen jetzt schauen, welche Arbeiten wir in Eigenleistung übernehmen können.“

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