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Rendsburg Ferienspaß bei der Feuerwehr
Lokales Rendsburg Ferienspaß bei der Feuerwehr
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16:56 03.08.2018
Von Beate König
Christian Schwartz (hinten) zeigte zum Schluss der Ferienspaßaktion, wie ein Strahlrohr bedient wird (von links): Marlon (9), Runa (6), Bennit (8) und Alex (8) waren besonders vom feinen Wassernebel begeistert. Quelle: Beate König
Langwedel

„Wasser Marsch zum Verteiler!“, ruft Lasse Stelter mit voller Kraft in Richtung der Besatzung an der tuckernden Tragkraftspritze. Die Gruppe brüllt die Ansage zurück. „Das heißt, sie haben es verstanden,“ erzählt der 14-jährige Jugendfeuermann dem Gast Alex. Der Achtjährige verfolgte aus respektvollem Abstand die Löschübung der Jugendwehr auf dem Vorplatz beim Gerätehaus am Wollm. Die Pumpe baut Druck auf, Wasser spannt die Schlauchhäute bis zum Strahlrohr stramm. Lasse hält den Verteiler mit einem Knie geübt am Boden.

Gratisguss war besonders willkommen

„Zwei Feuerwehrleute werden gebraucht, um das größere C-Rohr per Muskelkraft manövrieren zu können“, erklärt Christian Schwartz, Leiter der Jugendabteilung den sieben Gästen. Litermenge und die Strahlart können am Strahlrohr eingestellt werden. „Wenn wir bei einem Brand hinter einer Tür eine Feuerwand erwarten, verwenden wir einen breit gefächerten Tropfennebel“, zeigte Schwartz und drehte am Reglerring. Eine Böe bläst kräftig von vorn und Anleiter und Kinder hinterm Strahlrohr stehen im Tröpchennebel. Aber bei 28 Grad im Schatten ist der Gratisguss willkommen.

Jugendwehr trifft sich all 14 Tage

Vorher hatten die Feuerwehrleute Schwartz und Claus Stelter Ausrüstungsstücke herumgegeben. Jacke, Helm, Leder-Handschuhe und Stiefel, Strahlrohre in allen Größen, Absperrpylone und Warnlampen drückte Schwartz den Kindern in die Hand. Spitzhacke, Kuhfuß und Axt allerdings hielt er von Kinderhänden fern.

Nachwuchs früh für die Feuerwehr begeistern, damit später genug Retter in die Wehr eintreten – diese Idee verfolgt die Freiwillige Feuerwehr Langwedel seit fünf Jahren. Alle 14 Tage mittwochs trifft sich die 30-köpfige Truppe der zehn bis 18-Jährigen im Gerätehaus.
Das Können der Jugendfeuerwehr wirkte ansteckend. „Wann kann ich eintreten?“ fragte Gast Marlon (9).

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