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Rendsburg Ortswehren werden zusammengelegt
Lokales Rendsburg Ortswehren werden zusammengelegt
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16:24 23.11.2017
Die politische Entscheidung ist gefallen - die Wehren in Flintbek sollen zusammengelegt werden. Quelle: Sorka Eixmann
Flintbek

„Das ist eine Entscheidung für die Sicherstellung des Brandschutzes in der Gemeinde und für die Zukunft der Wehr“, sagte Bürgermeister Olaf Plambeck. Knapp 20 Wehrleute waren in den Bürgersaal des Rathauses gekommen, um bei der Entscheidungsfindung durch die Kommunalpolitik dabei zu sein.

Von der Planung der Zusammenlegung ist die Ortswehr Kleinflintbek derzeit nicht betroffen - noch nicht, denn: Die Feuerwehr Kleinflintbek verfüge zum jetzigen Zeitpunkt über eine ausreichende Sollstärke, sodass hier die umgehende Zusammenlegung nicht zwingend erforderlich ist, hieß es. Allerdings betonte der Bürgermeister, dass auch dort ein „freiwilliger Zusammenschluss“ wünschenswert wäre.

Nach der Entscheidung, in Flintbek einen Hubrettungswagen anzuschaffen, musste über Unterstellmöglichkeiten nachgedacht werden. Im Zuge der Planungen wurden die Mitgliedszahlen angesehen. "Wir denken auch an die Zukunft in zehn bis 20 Jahren. Denn Brandschutz ist Gemeindesache“, betonte Plambeck. Damit stand ein Hallenbau in der Debatte. Doch nicht nur das. „Um zukunftsfähig zu sein, reicht eine Halle nicht. Und dann kann man auch gleich über eine große Lösung nachdenken“, so der Bürgermeister.

„Die Ortswehr Großflintbek begrüßt den Schritt und erhofft sich durch die Zusammenlegung eine neue, schlagkräftige Feuerwehr Flintbek, die Mannschaft und Gerät an einem Standort vereint“, erklärte Ortswehrführer Dirk Hagenah und fügte hinzu: „Es ist einsatztaktisch ein richtiger Schritt. Sicher geht auch ein Stück Tradition verloren, aber es beginnt auch etwas Neues.“ Für ihn steht fest: „Veränderungen tun am Anfang weh, auf lange Sicht ist dieser Schritt aber notwendig. Es besteht jetzt die Chance, die Weichen für die nächsten 50 Jahre zu stellen. Denn die Aufgaben der Wehren haben sich verändert, die Themen sind komplexer geworden.“

„Natürlich war der Beschluss für uns erstmal ein Rückschlag, aber dieser Moment war nur kurz, denn wir sind auch jetzt noch die Feuerwehr Voorde und machen weiter“, erklärte Voordes Ortswehrführer John Robert Ramm. „Wir sind nicht in der Position, in der wir etwas verloren haben, auch wenn wir uns dem Beschluss fügen“, betonte er. „Ich für meinen Teil werde mit jedem, der dazu bereit ist, meinen Dienst in unserer Wehr weiter machen."

Von Sorka Eixmann

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