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Rendsburg Keine Probleme mit der Wasserversorgung
Lokales Rendsburg Keine Probleme mit der Wasserversorgung
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17:00 30.06.2019
Von Beate König
Spurten mit Schlauch unterm Arm gehörte zur Schnelligkeitsübung. Quelle: Beate König
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Groß Vollstedt

„Das Leihfahrzeug aus Bredenbek ist bei den Wettkämpfen kein Thema“, sagte Jülf Buschmann, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Groß Vollstedt, nachdem fünf Teams aus vier Wehren und die drei Jugendfeuerwehren des Amtes Nortorfer Land auf dem Sportplatz angetreten waren. Beim Schlauchzielwerfen, einer Schnelligkeits- und einer Einsatzübung verglichen sie ihren Trainingsstand.

Das Leih-Löschfahrzeug ist in eineinhalb Wochen einsatzbereit

Nach einem Unglück am 10. Mai, bei dem sich das Löschfahrzeug der Feuerwehr Groß Vollstedt überschlagen hatte, hatte die Emkendorfer Wehr ein Löschfahrzeug leihweise zur Verfügung gestellt. Inzwischen steht das alte Fahrzeug der Feuerwehr aus Bredenbek inklusive einer vierteiligen Steckleiter leihweise in der Garage. „Zu günstigen Konditionen, wir kommen für Versicherung, Steuern und Instandhaltung auf", so Buschmann.

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Die Groß Vollstedter bauen ihre eigene Rettungsausrüstung in das Leihfahrzeug ein. Der Wehrführer: „Der Funk ist eingebaut und muss noch abgenommen werden.“ Derzeit werde die Tragkraftspritze und die Atemschutztechnik aus dem alten Löschfahrzeug auf Einsetzbarkeit überprüft. In eineinhalb Wochen soll der Leih-Löschwagen startklar sein. Die kameradschaftliche Hilfe der Bredenbeker Feuerwehr begeisterte Buschmann.

Landfrauen und Nachbarwehr aus Warder halfen beim Fest

Als gute Kameraden erwies sich die Nachbarwehr aus Warder, die sich beim Imbisssverkauf, mit Bierzeltgarnituren und Lichterketten engagierte. Die Landfrauen halfen beim Girlanden binden und beim Kuchenverkauf.

Für die Wettkämpfer aus Bokel, Brammer, Emkendorf, Groß Vollstedt, Nortorf und Langwedel hatten die Groß Vollstedter vorausschauend „Marscherleichterung“ angeordnet: T-Shirts statt dicker Jacken - die Ansage erleichterte bei Sommerhitze schweißtreibende Spurts übers Feld. Mineralwasserflaschen standen an Wettkampfstrecken parat.

„Einer hat in jedem Fall gewonnen: Unsere alte Tragkraftspritze“, meinte Sönke Wiegel, Wehrführer aus Emkendorf. Nachdem beim Training am Freitagabend der Keilriemen der neuen Spritze gerissen war, holten die Emkendorfer ihre TS von 1959 vom Ausstellungsbock im Gerätehaus. „Du nimmst die Kurbel, machst einen Schlag und sie läuft“, erzählte Wiegel. Für den Gesamtsieg reichte es jedoch für keines der beiden aus Emkendorf angetretenen Teams.

Brammer brauchte 1,11 Minuten für die Einsatzübung

Der Titelverteidiger aus Brammer siegte. Die Einsatzübung nach dem geordneten Antreten in Marschformation lief in einem traumhaften Tempo ab: Die Handgriffe saßen perfekt. Nur 1,11 Minuten brauchte das Team.

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