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Rendsburg Olaf Plambeck bleibt Bürgermeister
Lokales Rendsburg Olaf Plambeck bleibt Bürgermeister
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14:31 07.05.2018
Immer gut belagert: Die Stellwände im Flintbeker Rathaus, an die die Ergebnisse gepinnt wurden. Quelle: Sorka Eixmann
Flintbek

„Mir war klar, dass ich das Ergebnis meiner ersten Wahl mit 87,95 Prozent nicht wieder erreichen werde“, erklärte der 54-Jährige. „Ich bin in den vergangenen sechs Jahren meinen Prinzipien treu geblieben, ohne populistische Züge und habe auch mein Fähnlein nicht nach dem Wind gerichtet. Dann fallen eben auch Entscheidungen, die nicht jeder mag.“ Gerechnet habe er allerdings mit einem Ergebnis in den 60-ern, daher war die Freude über 71,58 Prozent der Stimmen in Flintbek groß.

Mit 28,9 Prozent schaffte die CDU den Sprung zur stärksten Fraktion, „Sechs Sitze waren mein Wunsch, das hat geklappt“, erklärte CDU-Sprecherin Wiebke Stöllger, die wie ihre fünf Kollegen per Direktmandat in die neue Gemeindevertretung zieht. Mit einem Plus von 1,33 Prozent wurde die CDU-Arbeit vor Ort gewürdigt, am Ende standen 28,9 Prozent für die CDU.

Der besorgte Blick von SPD-Chef Jaschar Tavanamehr bei der Bekanntgabe der Auszählung des ersten Wahlbezirks – Feuerwehrhaus Kleinflintbek – blieb über den Wahlabend. „Minus 21,7 Prozent im Vergleich zur letzten Kommunalwahl, das ist kaum zu glauben“, so Tavanamehr. Parteikollegin Susanne Sörensen beschwichtigte: „Das ist nur ein kleiner Bezirk.“ Dennoch war der Trend nicht aufzuhalten. Zehn Prozent an Stimmen gingen verloren. „In dem Umfang habe ich damit nicht gerechnet. Der Bundes- und Landestrend spielen da sicher eine Rolle“, fasste Tavanamehr sichtlich betroffen das Wahlergebnis zusammen.

Zu den Gewinnern gehört die FDP, mit Regine Schlegelberger-Erfurth an der Spitze bekam die Partei einen Zuwachs von mehr als acht Prozent und landete bei 12,16 Prozent. Damit gibt es einen zweiten Sitz in der Gemeindevertretung und wieder Fraktionsstatus. „Ein bisschen habe ich damit gerechnet, mit so einem Ergebnis weiß man, dass man alles richtig gemacht hat“, freute sich Schlegelberger-Erfurth. Auch bei den Grünen lief es rund mit einem Zuwachs von zwei Prozent standen am Ende 16,47 Prozent und ein dritter Sitz in der Gemeindevertretung. Die UWF verzeichnete ein Minus von 1,8 Prozent, am Ende des Wahlabends waren es 16,61 Prozent: „Ich bin damit zufrieden, aber ein Sitz mehr wäre schön gewesen“, so UWF-Chef Helmut Groß.

Von Sorka Eixmann

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