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Rendsburg Größer und stabiler: Die Sudbrücke 2.0
Lokales Rendsburg Größer und stabiler: Die Sudbrücke 2.0
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06:00 14.05.2019
Von Sven Tietgen
Ole Hinz (von links), Werner Zeller und Jona Ruhnke starteten am Montag mit dem Holzaufbau der neuen Sudbrücke. Quelle: Sven Tietgen
Bordesholm

Das Team der Zimmerei Zeller baut jetzt eine knapp sechs Meter lange und 2,50 Meter breite Querung über den Verbindungsgraben zwischen Bordesholmer und Einfelder See. Damit wird die neue Sudbrücke genauso dimensioniert wie die Ladwigbrücke und die Lügenbrücke, die in den vergangenen Monaten erneuert wurden. Die alte Querung ist deutlich kleiner, die Holzbrücke misst an der schmalsten Stelle nur 1,40 Meter – und ist damit zu klein für die Fahrzeuge des Technischen Betriebshofs (TBH).

Entscheidung für Komplettneubau

„Eine Erneuerung an gleicher Stelle und in der bisherigen Größe machte keinen Sinn“, erklärte Bürgermeister Ronald Büssow beim Start der Holzarbeiten am Montag. Der Bordesholmer Gemeindechef hatte nach Gesprächen mit dem gemeindeeigenen Bauhof die Entscheidung für den Komplettneubau getroffen. Durch den Neubau, der voraussichtlich am Donnerstag freigegeben wird, sowie den beiden anderen Brücken können die TBH-Mitarbeiter zukünftig deutlich schneller die Stellen des Seerundwegs erreichen, an denen Arbeiten notwendig sind. „Bei Notfällen kann auch die Polizei mit ihren Fahrzeugen über die Brücken an den See heranfahren“, führte Büssow weiter aus.

Rund 8000 Euro kostet die Querung aus fünf Zentimeter dicken Eichenbohlen, die auf einem Stahlträgerrahmen und Betonfundamenten montiert werden. Die Untere Naturschutzbehörde gab zuvor grünes Licht für das Fällen einiger kleinerer Bäume. Dazu einigte sich die Gemeinde mit dem örtlichen Landwirt und Grundeigentümer Eric Willrodt-Sander über eine vertragliche Regelung zur Nutzung der Fläche, auf der die neue Sudbrücke entsteht. „Der Eigentümer hat sich sehr kooperativ gezeigt, das hat uns sehr gefreut“, sagte der Bürgermeister.

30 Sitzbänke mit Nummern versehen

Weiterhin sind jetzt alle gut 30 Sitzbänke entlang des Seerundwegs mit Nummern versehen, einige Bänke wurden zudem komplett erneuert. Die Nummerierung geht auf eine Anregung des Seniorenbeirats zurück, erläuterte Büssow. Bei Notfällen dienen die Sitzgelegenheiten als Orientierung für Polizei und Rettungsdienste. Der ursprüngliche Gedanke, die drei Seerundwegbrücken auch für Rettungswagen nutzbar zu machen, wurde übrigens verworfen. „Dafür hätte man die Wege breiter und die Brücken aufwendiger bauen müssen, das ist finanziell nicht machbar.“ Die neuen Querungen sind ausgelegt für Pkw bis zu einem Gewicht von rund 1,5 Tonnen.

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