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Rendsburg Personensuche in brennendem Müll
Lokales Rendsburg Personensuche in brennendem Müll
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15:08 12.09.2019
Von Beate König
Bei der Feuerwehrübung auf dem Gelände der Abfallwirtschaft Rendsburg GmbH kam ein hydraulisches Hebekissen zum Einsatz, um eine eingeklemmte Person zu retten. Quelle: Beate König
Rendsburg

100 Feuerwehrleute aus fünf freiwilligen Feuerwehren erwartete auf dem Gelände der Abfallwirtschaft Rendsburg GmbH (AWR) zusätzlich zum Szenario „Brand mit starker Rauchentwicklung in einer mit Müll gefüllten Lagerhalle“ eine herausfordernde Grundsituation: „Gefährliche Güter, überall brennbare Stoffe und Gase“, schilderte Ingo Hüttmann, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands, die Lage, die auf die Kameraden aus den Gemeinden Borgstedt, Bünsdorf, Holzbunge, Ahlefeldt Bistensee und Büdelsdorf wartete.

Vermisste Person in 8000 Quadratmeter-Halle mit brennendem Müll finden

Dazu kam die Größe des Übungs-Objekts: Die Lagerhalle hat 8000 Quadratmeter. Dort galt es, zwischen brennenden Müllhaufen, eingehüllt in dichten Rauch, bei der Suche nach vermissten Personen, die Orientierung zu behalten. „Null Sicht“, benannte Ingo Hüttmann die Herausforderung für Atemschutzträger, die per Nebelmaschine hergestellt worden war.

Objektkunde auf dem Gelände der AWR

Die Übung diente auch als Objektkunde für jüngere Kameraden. „Wir sind allerdings für Brandschauen auch regelmäßig beim AWR ,“ betonte Hauptbrandmeister Andreas Hoffmann. Der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Borgstedt hatte die Übung konzipiert.

Übungsleiter Andreas Hoffmann war mit der Funkkommunikation zufrieden

„Die kleineren Wehren sollten auf dem Gelände die Wasserversorgung über lange Wegstrecken aufbauen, das hat geklappt“, stellte Andreas Hoffmann bei der Bilanz fest. „Es gibt immer Sachen, wo man nachhaken kann.“ Er war jedoch mit Teamarbeit zwischen den Feuerwehren und der Funkkommunikation zufrieden.

Zweite Aufgabe für die kleinere Wehren: Einen beim Löschen verletzten Kameraden zu den Rettungssanitätern transportieren und bei der Übergabe Verletzungsursache und Zustand des Patienten melden. Ein Viererteam um Marco Kühn aus Holzbunge schleppte den auf einer Trage festgeschnallten Kameraden im Laufschritt und erntete dafür Lob.

Mit acht Bar Druck und einem Hebekissen eine eingeklemmte Person befreit

Die Büdelsdorfer Wehr hatte nach der Meldung der Schadenslage sofort statt des Tanklöschfahrzeugs das Hilfsleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) gestartet, berichtete Wehrführer Thomas Krämer – die richtige Entscheidung: Mit einem Hebekissen, acht Bar Druckluft aus Flaschen und Keilen, die zur Ausrüstung des HLF gehören, konnte eine eingeklemmte Person – ein Dummy unter einem Container – befreit werden.

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