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Rendsburg B-Plan für VBK-Neubau ist beschlossen
Lokales Rendsburg B-Plan für VBK-Neubau ist beschlossen
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17:22 25.09.2019
Von Florian Sötje
Auf dem 1,25 Hektar großen Grundstück (Mitte) an der Claus-Sinjen-Straße soll das VBK-Gebäude entstehen. Quelle: Sven Janssen
Kronshagen

SPD und UKW erneuerten ihre Kritik an der Vorgehensweise bei der Planung des VBK-Neubaus. "Wir sehen keine Planungsreife und wollen daher auch kein Planungsrecht schaffen", sagte Johannes Reimann (SPD). Der sparsame Umgang mit öffentlichen Flächen sei in dieser Zeit besonders wichtig. Parteikollege Robert Schall pflichtete ihm bei: "Warum schauen wir als Eigentümer der VBK nicht zunächst, was es an Bedarf gibt, und fassen dann gemeinsam einen Beschluss?"

Dimension des VBK-Neubaus bleibt in der Diskussion

Für Thomas Kahle (CDU) war die Reihenfolge des Vorgehens "genau richtig". "Das weitere Vorgehen wird sehr genau von Aufsichtsrat, Gemeindevertretung und Hauptausschuss beobachtet werden", sagte Kahle. Dass die Bebauung kleiner als bisher geplant wird, schlossen Kahle und auch Winfried Dittmann (Grüne) nicht aus. "Wir werden die Höhen der Gebäude diskutieren und genau gucken, ob es auch kleiner geht. Aber wir müssen den B-Plan jetzt beschließen, damit die VBK planen kann", sagte Dittmann.

Entscheidungen werden nicht an Gremien vorbei getroffen

Dies tat die Gemeindevertretung mit den Stimmen von CDU und Grüne dann auch. Diskutiert wurde im Anschluss über die Einsetzung und Zusammenstellung einer Arbeitsgruppe. "Diese soll jederzeit Fragen stellen können zu Kosten und Flächenverbrauch", erklärte Bürgermeister Ingo Sander (CDU). Bedenken von SPD-Seite in puncto Transparenz bei dieser Arbeitsgruppe entgegnete Sander, dass die Entscheidungen natürlich weiterhin in den politischen Gremien getroffen würden.

Beauftragung eines Steuerungsbüros sorgt für Diskussion

Die Gemeindevertreter beschlossen, dass Versorgungsbetriebe, Verwaltung und jede Fraktion jeweils eine Person sowie einen Vertreter für die Besetzung der Arbeitsgruppe fest benennen, um eine kontinuierliche Arbeit zu gewährleisten. Diskussionsbedarf herrschte bei der Beauftragung eines Steuerungsbüros, das die VBK beim weiteren Planungsprozess entlasten soll. "Was hat das für finanzielle Auswirkungen? Wie wird die Gemeinde dadurch belastet?", wollte Robert Schall wissen.

Die Lokalpolitiker vertagten diesen Punkt und beschlossen neben der Einsetzung der Arbeitsgruppe als begleitendes Gremium die Beauftragung der GMSH mit der Durchführung des Vergabeverfahrens für die Beauftragung eines Architektenbüros.

VBK wünschen sich bei der Planung eine Entlastung

Die weitere Planung an ein Steuerungsbüro zu vergeben, ist ein Wunsch von VBK-Geschäftsführer Joachim Kledtke. "Wir können neben unserem täglichen Geschäft nicht noch eine Bauplanung machen", sagte Kledtke auf Nachfrage. Daher habe man um Entlastung gebeten. "Wir sind kein Bau- und Planungsunternehmen", sagte Kledtke.

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